Rocket Lab Aktie: Auf Talfahrt nach Rally
Ein Verteidigungsauftrag über 190 Millionen Dollar, ein Auftragsbestand von über zwei Milliarden Dollar — und trotzdem verlor die Rocket Lab-Aktie allein in den letzten beiden Handelstagen der Woche fast 17 Prozent. Die jüngste Kursentwicklung zeigt, wie volatil die Stimmung rund um das Unternehmen bleibt.
Starker Mittwoch, schwaches Wochenende
Am Mittwoch schoss die Aktie um mehr als zehn Prozent nach oben. Auslöser waren zwei Faktoren: die offizielle Bestätigung des Rüstungsvertrags mit dem US-Verteidigungsministerium sowie Spekulationen über einen möglichen Börsengang von SpaceX, der die gesamte Raumfahrtbranche beflügelte.
Was folgte, war eine ebenso deutliche Gegenbewegung. Am Donnerstag verlor die Aktie 9,5 Prozent, am Freitag weitere 7,6 Prozent auf 60,93 Dollar — und liegt damit fast 20 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau. Der Abstand zum Januarhoch von 96,30 Dollar beträgt inzwischen rund 37 Prozent.
Solides Fundament, nervöse Märkte
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Fundamental hat sich wenig verändert. Der 190-Millionen-Dollar-Vertrag mit dem US-Verteidigungsministerium umfasst 20 Hyperschall-Testflüge über vier Jahre mit dem HASTE-Fahrzeug. Zusammen mit dem laufenden Geschäft aus Startdienstleistungen und Raumfahrtsystemen ergibt sich ein Auftragsbestand, der rund drei Jahre Umsatzsichtbarkeit bietet.
Parallel dazu veröffentlichte das Unternehmen am Freitag regulatorische Unterlagen, darunter eine aktualisierte Form 13G/A und eine vorläufige Vollmachtsanweisung für die Hauptversammlung am 20. Mai 2026. Die Dokumente spiegeln auch die Nachwirkungen der FTSE All-World-Indexaufnahme vom 23. März wider — passive Fonds mussten ihre Positionen anpassen, was zu erheblichen Kapitalflüssen führte.
Neutron als nächster Meilenstein
Im Hintergrund läuft die Entwicklung der Neutron-Rakete, die Rocket Lab im Markt für größere Satellitenkonstellation positionieren soll. Rund eine Milliarde Dollar an liquiden Mitteln soll die Finanzierung bis zum geplanten Erstflug Ende 2026 sichern. Konkrete Angaben zum Produktionsfortschritt und zur Umsatzprognose für das Gesamtjahr erwartet der Markt mit dem nächsten Quartalsbericht.
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