Rocket Lab Aktie: CEO streicht Gehalt
Gründer und CEO Peter Beck setzt ein ungewöhnliches Zeichen für die Zukunft seines Raumfahrtunternehmens. Er reduziert sein Grundgehalt auf einen einzigen Dollar und streicht sämtliche Boni sowie Aktienpakete. Das frei werdende Kapital soll direkt in die Entwicklung neuer Technologien fließen. An der Börse sorgte dieser Schritt am Montag allerdings nicht für die erhoffte Begeisterung.
Die Hintergründe des Gehaltsverzichts
Laut einer aktuellen Pflichtmitteilung verzichtet Beck auf absehbare Zeit auf alle Bonuszahlungen und Abfindungsansprüche. Zusätzlich annullierte er knapp 400.000 noch nicht erdiente Aktien aus seinem Vergütungsplan. Die Unternehmensführung will die dadurch eingesparten Mittel in die strategische Forschung und Entwicklung umleiten. Im Fokus stehen dabei die neue Neutron-Rakete sowie fortschrittliche Satellitenkomponenten. Das Management unterstreicht damit den hohen Kapitalbedarf in der aktuellen Expansionsphase.
Die Anleger honorierten den persönlichen Einsatz des Chefs vorerst nicht. Die Papiere gaben am Montag bei hohem Handelsvolumen um 5,8 Prozent auf 57,38 US-Dollar nach. Damit summiert sich der Kursverlust im laufenden Jahr auf knapp 20 Prozent. Analysten zeigen sich mit Blick auf das 32-Milliarden-Dollar-Unternehmen wesentlich optimistischer. Die Bank of America sieht das Kursziel bei 120 Dollar, während Morgan Stanley 105 Dollar anpeilt.
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Grünes Licht aus Deutschland
Abseits der Kursverluste räumte Rocket Lab am Montag eine wichtige regulatorische Hürde aus dem Weg. Das Bundeswirtschaftsministerium genehmigte die Übernahme der deutschen Mynaric AG. Der Abschluss der Transaktion ist für April geplant. Dieser Schritt ist entscheidend, um die Laserkommunikationstechnik der Münchner vertikal in die eigenen Satellitenplattformen zu integrieren. Mynaric ist bereits ein zentraler Zulieferer für einen 1,3 Milliarden Dollar schweren Auftrag der US-Raumfahrtbehörde SDA über 36 Satelliten.
Mit der Mynaric-Integration baut Rocket Lab seine erste permanente Präsenz in Europa auf. Das Unternehmen muss nun den Übergang von der reinen Entwicklung in die Massenproduktion der Satellitenterminals bewältigen. Die umgeleiteten Mittel aus dem Vergütungsplan des CEOs fließen direkt in diese anstehende Skalierungsphase, während parallel die nächsten Starts für das US-Verteidigungsministerium vorbereitet werden.
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