Rio Tinto Aktie: Kupfer-Meilenstein erreicht
Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat Rio Tinto eine entscheidende Hürde für eines der wichtigsten Bergbauprojekte der USA genommen. Ein Gerichtsbeschluss macht nun den Weg frei für einen historischen Landtausch in Arizona. Damit sichert sich der Konzern den physischen Zugang zu einem gigantischen Kupfervorkommen und leitet umgehend die nächste, kostenintensive Projektphase ein.
Weg frei für das Resolution-Projekt
Am 13. März entschied ein US-Berufungsgericht endgültig zugunsten von Rio Tinto und dem Partner BHP. Das Urteil besiegelt einen langwierigen Landtausch mit der US-Regierung. Die Projektentwickler übergeben rund 2.185 Hektar ökologisch und kulturell sensibles Land an den Staat. Im Gegenzug erhalten sie ein 930 Hektar großes Areal nahe der historischen Magma-Mine. Unter dieser Fläche lagern schätzungsweise 40 Milliarden Pfund Kupfer. Rio Tinto verliert keine Zeit und startet nun ein 500 Millionen US-Dollar schweres Bohrprogramm, um das Vorkommen genauer zu erkunden.
Strategische Bedeutung für die USA
Das sogenannte Resolution-Projekt gilt als potenzieller Grundpfeiler für die Rohstoffunabhängigkeit der Vereinigten Staaten. Bei erfolgreicher Erschließung könnte die Mine über Jahrzehnte hinweg bis zu 25 Prozent des amerikanischen Kupferbedarfs decken. Das Metall ist ein unverzichtbarer Baustein für Elektroautos, Elektronik und den Ausbau der Energieinfrastruktur. Der Weg bis hierhin war allerdings steinig. Indigene Gruppen, insbesondere der Stamm der San Carlos Apache, wehrten sich vehement gegen das Vorhaben und verwiesen auf die kulturelle Bedeutung des Gebiets Oak Flat. Letztlich lehnte der Oberste Gerichtshof der USA ein Eingreifen jedoch ab.
Kupfer als Wachstumsmotor
Für Rio Tinto fügt sich das Projekt nahtlos in die langfristige Konzernstrategie ein. Das Management baut Kupfer gezielt zum strukturellen Wachstumsmotor aus, was sich bereits in den jüngsten Geschäftszahlen widerspiegelt. Im Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz um sieben Prozent auf 57,6 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch eine höhere Kupferproduktion in der mongolischen Oyu-Tolgoi-Mine. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) stieg auf 25,4 Milliarden US-Dollar. An der Börse notierte das Papier zuletzt bei 76,75 Euro und verzeichnete damit auf Jahressicht ein solides Plus von gut 30 Prozent.
Mit dem Start der Bohrkampagne verlagert sich der Fokus nun von juristischen Auseinandersetzungen auf die operative Umsetzung. Rio Tinto und BHP haben bereits mehr als zwei Milliarden US-Dollar in das Projekt investiert. Das nun anlaufende 500-Millionen-Dollar-Programm dient der detaillierten Einschätzung der Ressource, um in einem nächsten Schritt einen verbindlichen Zeitplan für den Start der kommerziellen Kupferförderung auszuarbeiten.
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