BHP Aktie: Craig übernimmt
BHP stellt die Weichen für die kommenden Jahre und besetzt den Chefposten neu. Brandon Craig wird ab Juli 2026 die Leitung des Bergbaukonzerns übernehmen und damit eine Ära fortsetzen, die konsequent auf Kupfer und Kali setzt. Während der scheidende CEO Mike Henry das Portfolio radikal verschlankt hat, soll Craig nun das Wachstum in den Fokus rücken.
Der Umbau trägt Früchte
Der Führungswechsel markiert den Abschluss einer Phase, in der sich BHP von seinem Öl- und Gasgeschäft trennte. Henry hinterlässt ein Unternehmen, das heute mehr als die Hälfte seiner Gewinne mit Kupfer erwirtschaftet. In seiner sechsjährigen Amtszeit wurden zudem rund 80 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausgeschüttet, was die finanzielle Stärke der Neuausrichtung unterstreicht.
Craig setzt auf Amerika
Mit Brandon Craig rückt ein Insider auf, der seit über 25 Jahren im Konzern tätig ist. Zuletzt leitete er das Amerika-Geschäft und war maßgeblich für die Kupfermine Escondida verantwortlich. Seine Ernennung signalisiert eine klare geografische Priorisierung: BHP will das organische Wachstum bei Kupfer, Eisenerz und Kali vor allem in den USA, Chile und Argentinien vorantreiben.
Spekulationen über eine mögliche Abspaltung der Kupfersparte erteilte der künftige CEO bereits eine Absage. Der Konzern will seine Position als einer der weltweit führenden Produzenten von Industriemetallen geschlossen beibehalten. Dies ist vor allem mit Blick auf die globale Energiewende von Bedeutung, die den Bedarf an Kupfer langfristig stützt.
Marktreaktion und Ausblick
An der Börse wurde die Nachricht am Mittwoch ruhig aufgenommen; das Papier verlor 1,83 Prozent auf 30,05 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie jedoch weiterhin ein deutliches Plus von knapp 14 Prozent. Mike Henry wird den Übergangsprozess noch bis November 2026 begleiten, während das Unternehmen den Start der Produktion im Jansen-Kaliprojekt für Mitte 2027 vorbereitet.
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