Der zweitgrößte Bergbaukonzern der Welt hat seine Zahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen ernüchternd aus. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sank um 14 Prozent auf 9,97 Milliarden Dollar. An der Börse kam das gar nicht gut an: Die Aktie verlor im frühen Handel am Donnerstag rund 3,5 Prozent.

Verantwortlich für den Gewinnrückgang sind vor allem stark gesunkene Eisenerzpreise. Die anhaltende Krise auf dem chinesischen Immobilienmarkt sorgt für eine Welle überschüssigen Stahls aus China, der auf den Markt drängt und die Preise drückt. Auch wenn das Kupfer- und Aluminiumgeschäft deutlich zulegte, konnte es die Verluste in der wichtigsten Sparte nicht ausgleichen.

Schulden steigen stärker als erwartet

Bereinigt um Sondereffekte lag der Überschuss bei 10,87 Milliarden Dollar – auf Vorjahresniveau und im Rahmen der Analystenschätzungen. Doch die Details bereiten Sorgen: Das operative Ergebnis fiel leicht unter den Erwartungen aus, die Investitionsausgaben lagen darüber. Besonders problematisch: Die Nettoverschuldung stieg stärker als prognostiziert.

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Ben Davis von der kanadischen Bank RBC hält unter bestimmten Bedingungen eine Wiederaufnahme der Fusionsgespräche mit Glencore in diesem Jahr für möglich. Die Verhandlungen waren Anfang Februar gescheitert, nachdem Rio Tinto zu dem Schluss gekommen war, dass keine Einigung erzielt werden könne, die einen Mehrwert für seine Aktionäre bringe. Glencore hatte von einer Unterbewertung durch Rio Tinto gesprochen.

Strategische Neuausrichtung bei Lithium

Parallel zur Gewinnentwicklung treibt Rio Tinto den Aufbau neuer Geschäftsfelder voran. Der Konzern hat die Kontrolle über den kanadischen Lithiumproduzenten Nemaska Lithium übernommen und hält nun einen Anteil von 53,9 Prozent. Die Provinzregierung Quebec hält die restlichen 46,1 Prozent.

Das Ziel: der Aufbau einer vollständig integrierten Lithium-Lieferkette in Quebec, um den nordamerikanischen Markt für Elektrofahrzeuge zu beliefern. Rio Tinto übernimmt die direkte Leitung des Unternehmens. Die strategische Ausrichtung auf Zukunftsmärkte könnte langfristig die Abhängigkeit vom schwächelnden Eisenerzgeschäft reduzieren.

Für das Gesamtjahr will Rio Tinto eine stabile Dividende von 4,02 Dollar je Aktie zahlen. Anleger dürfte diese Konstanz kurzfristig beruhigen – doch die strukturellen Herausforderungen durch die China-Schwäche und steigende Verschuldung bleiben bestehen.

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