Ein tödlicher Unfall überschattet den Wochenstart für den Bergbaugiganten. Während der Betrieb in der wichtigen SimFer-Mine ruht, gerät die Aktie zum Handelsauftakt unter Druck. Kommt nach den kürzlich geplatzten Fusionsgesprächen nun weitere Unruhe in den Konzern?

Tragödie in Guinea

Am Sonntag bestätigte das Management einen tödlichen Vorfall, der sich am Samstag in der SimFer-Mine in Nzérékoré ereignete. Dabei kam ein Mitarbeiter eines Partnerunternehmens ums Leben. Als direkte Konsequenz hat der Rohstoffriese sämtliche Aktivitäten vor Ort ausgesetzt, um eine umfassende Untersuchung des Hergangs zu ermöglichen.

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Konzernchef Simon Trott sprach sein Beileid aus und kündigte an, noch in dieser Woche nach Guinea zu reisen, um die Maßnahmen vor Ort zu überwachen. Das Simandou-Projekt ist für die zukünftige Wachstumsstrategie des Unternehmens von entscheidender Bedeutung, da es die Erschließung hochgradiger Eisenerzvorkommen umfasst. Auch wenn die finanziellen Auswirkungen noch nicht beziffert wurden, ziehen Sicherheitsvorfälle dieser Art typischerweise strenge behördliche Prüfungen und operative Pausen nach sich.

Belastung durch gescheiterte Fusion

Der Aktienkurs reagierte am frühen Montag mit Abschlägen und knüpfte damit an die schwache Performance vom Freitag an, als das Papier bei 7.091 Pence schloss. Neben der allgemeinen Sektorschwäche und den Nachrichten aus Westafrika verarbeiten Investoren weiterhin das Ende der Gespräche mit Glencore.

Erst am 5. Februar hatten beide Unternehmen bestätigt, dass die Verhandlungen über einen potenziellen Zusammenschluss ohne Einigung beendet wurden. Rio Tinto begründete dies mit Disziplin bei der Bewertung. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 115 Milliarden Britischen Pfund bleibt das Unternehmen einer der größten diversifizierten Bergbaukonzerne der Welt, muss sich nun aber ohne den geplanten Deal behaupten.

Zahlenwerk im Fokus

Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich jetzt auf den kommenden Donnerstag, den 19. Februar. An diesem Tag wird Rio Tinto die Jahreszahlen für 2025 vorlegen. Dieser Bericht wird den ersten detaillierten Einblick in die operative Performance und die Kapitalallokation nach dem Scheitern der Glencore-Gespräche und dem aktuellen Vorfall in Guinea bieten.

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