Rigetti Aktie: Verzögerung bremst
Rigetti Computing verschiebt die Markteinführung seines 108-Qubit-Systems Cepheus-1 auf Ende März 2026. Der Grund: Weitere Tests sollen die Systemleistung und Genauigkeit verbessern. Die Reaktion der Anleger fiel verhalten aus – die Aktie gab am Dienstag rund 4 Prozent nach. Gleichzeitig gibt es aber auch positive Signale: Ein institutioneller Investor ist frisch eingestiegen.
Roadmap-Anpassung belastet
Das Unternehmen bestätigte am 13. Januar, dass das Cepheus-1-System erst Ende des ersten Quartals 2026 allgemein verfügbar sein wird. Ursprünglich war ein früherer Termin angepeilt. Rigetti begründet die Verschiebung mit dem Ziel, höhere Leistungsstandards zu erreichen – konkret strebt man eine Fidelity von 99,5 Prozent an.
Dieser Wert ist entscheidend, um mit Wettbewerbern wie IonQ mithalten zu können. IonQ meldete kürzlich eine Zwei-Qubit-Gate-Fidelity von 99,99 Prozent und setzte damit neue Maßstäbe. Analysten von Wedbush bewerten die Verzögerung als „moderaten Rückschlag", betonen aber, dass die Fokussierung auf Systemqualität langfristig zentral für die kommerzielle Nutzbarkeit sei.
Frisches Kapital trotz Gegenwind
Während der Kursverlust auf Vorsicht hindeutet, zeigt sich parallel Zuversicht aus institutioneller Ecke. Lighthouse Financial LLC baute im dritten Quartal 2025 eine neue Position auf und erwarb 49.500 Aktien im Wert von rund 1,48 Millionen Dollar. Das entspricht etwa einem Prozent des Fondsportfolios – ein Signal für langfristiges Vertrauen in Rigettis Technologie.
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Finanziell bleibt das Bild angespannt: Im dritten Quartal 2025 erzielte Rigetti einen Umsatz von 1,9 Millionen Dollar – ein Plus von 5,6 Prozent zum Vorquartal, aber ein Minus von 20,6 Prozent im Jahresvergleich. Der Nettoverlust weitete sich auf 201 Millionen Dollar aus, getrieben durch hohe Forschungsausgaben im Hardware-Rennen.
Entscheidende Monate stehen bevor
Für Rigetti wird das Ende des ersten Quartals 2026 zum Lackmustest. Gelingt die erfolgreiche Markteinführung des Cepheus-1-Systems, bleibt die Roadmap in Richtung eines 1.000-Qubit-Systems bis 2027 glaubwürdig. Misslingt der Zeitplan erneut, droht ein weiterer Vertrauensverlust.
Die Bewertung bleibt ambitioniert: Bei einer Marktkapitalisierung von 8,43 Milliarden Dollar spiegelt der Kurs hohe Wachstumserwartungen wider. Analysten sehen im Konsens ein Kursziel von 31,22 Dollar – deutlich über dem aktuellen Niveau. Kurzfristig bleibt die technische Lage jedoch fragil: Sollte die Marke von 23,50 Dollar unterschritten werden, dürfte der Abwärtsdruck zunehmen.
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