Rigetti gerät unter Druck. Innerhalb von 48 Stunden haben zwei Analysten ihre Einschätzung gesenkt – und zwar deutlich. Was steckt hinter den Abstufungen, und welche Belastungen sehen die Experten auf das Quantencomputing-Unternehmen zukommen?

Analysten ziehen die Reißleine

Am 21. Februar stufte Wall Street Zen die Aktie auf "Sell" herab. Nur einen Tag zuvor hatte bereits TD Cowen den Rotstift angesetzt und das Rating von "Buy" auf "Hold" gesenkt. Die Begründung: eine aus Sicht der Analysten zu ambitionierte Bewertung, anhaltend hoher Kapitalbedarf und die fehlende Teilnahme an der DARPA Quantum Benchmarking Initiative. Nach der TD-Cowen-Herabstufung sackte der Kurs um über 9 Prozent ab.

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Die Marktkapitalisierung liegt aktuell bei 5,25 Milliarden US-Dollar – ein Wert, den die Analysten angesichts der operativen Herausforderungen kritisch sehen. Verantwortlich für die Skepsis sind vor allem die verschobenen Hardware-Zeitpläne: Die allgemeine Verfügbarkeit des 108-Qubit-Prozessors Cepheus wurde auf Ende des ersten Quartals 2026 verlegt, um die angestrebte Zwei-Qubit-Gate-Treue von 99,5 Prozent zu erreichen.

Schwache Umsätze belasten

Die Zahlen aus dem dritten Quartal 2025 geben den Skeptikern Rückenwind. Der Umsatz fiel im Jahresvergleich um 18 Prozent auf 1,95 Millionen US-Dollar. Für ein Unternehmen mit Milliardenbewertung ist das eine schmale Basis – und erklärt, warum Analysten vor der hohen Bewertung warnen.

Positiv zu vermerken ist immerhin ein Auftrag aus Indien: Das Centre for Development of Advanced Computing hat ein 108-Qubit-System im Wert von 8,4 Millionen US-Dollar bestellt, das in der zweiten Jahreshälfte 2026 installiert werden soll. Ob solche Einzelaufträge ausreichen, um die hohen Erwartungen zu rechtfertigen, bleibt offen.

Zahlen im März entscheidend

Am 4. März folgen die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Dann wird sich zeigen, ob Rigetti die Wende einleiten kann – oder ob sich die Sorgen der Analysten bestätigen. Institutionelle Investoren wie die Vanguard Group, die fast 36 Millionen Aktien hält, dürften gespannt auf die Zahlen blicken.

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