Die Münchner Sicherheitskonferenz am Wochenende sendete klare Signale: Europa muss mehr in Verteidigung investieren. US-Außenminister Marco Rubio bekräftigte zwar das Bekenntnis der USA zur NATO, forderte aber gleichzeitig deutlich höhere Lasten der Europäer. „Wir wollen Verbündete, die sich selbst verteidigen können", so Rubio unter stehenden Ovationen. Für Rheinmetall eigentlich ideale Rahmenbedingungen – doch die Aktie tritt weiter auf der Stelle.

Politischer Rückenwind ohne Kursimpuls

Während Ukraines Präsident Selenskyj eindringlich um weitere Unterstützung warb, brachte Russland erneut eine internationale Übergangsverwaltung für die Ukraine ins Gespräch. Vizeaußenminister Michail Galusin sprach gegenüber der Nachrichtenagentur Tass von möglichen „demokratischen Wahlen" unter externer Verwaltung. Der Vorschlag zielt einmal mehr darauf ab, die Legitimität der ukrainischen Regierung zu untergraben.

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Das geopolitische Umfeld bleibt also angespannt – genau jene Gemengelage, die Rüstungsaktien normalerweise stützt. Rheinmetall notiert am Montag im XETRA-Handel bei 1.617,50 Euro, ein Plus von lediglich 0,53 Prozent. Zum Vergleich: TKMS legt 2,09 Prozent zu, RENK 0,14 Prozent. HENSOLDT verliert sogar 0,74 Prozent auf 80,20 Euro, obwohl Warburg Research das Kursziel von 86 auf 91 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy" heraufgesetzt hat.

Ambitionierte Bewertung bremst Fantasie

CEO Armin Papperger rechnet bis 2029 mit einem Umsatzanstieg auf rund 35 Milliarden Euro – gegenüber 7,2 Milliarden Euro in 2023 eine nahezu Verfünffachung. Parallel dazu fließen Milliarden in neue Fertigungslinien für Munition und gepanzerte Fahrzeuge. Doch genau hier liegt das Problem: Die Bewertung preist bereits heute ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 40 für 2026 ein. Nach einer Rally von über 2.000 Prozent fehlt schlicht die Kraft für neue Hochs.

Seit Oktober 2025 pendelt der Kurs in einer Seitwärtsphase. Analysten sehen weiteres Potenzial erst bei einem Rücksetzer unter 1.400 Euro als interessant an. Das bedeutet: Trotz robuster Auftragslage und massiver Investitionen in Kapazitäten wartet die Aktie auf operative Bestätigung der hochgesteckten Erwartungen.

Für Anleger heißt das vorerst: Geduld haben. Das politische Umfeld stimmt, die Auftragsbücher sind voll. Doch die Bewertung lässt wenig Spielraum für Enttäuschungen.

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