Neue Woche, neues Glück: Rheinmetall wird zwischen verschiedenen Nachrichten hin- und hergerissen. Die Aktie steht aktuell bei ca. 1.600 Euro. Nun wird es herausfordernd. Der Bundestag stoppte überraschend die Finanzierung eines zentralen Laserwaffenprojekts. Für Rheinmetall bedeutete diese Entscheidung einen deutlichen Rückschlag in einem Technologiefeld, das als Schlüssel zur modernen Drohnenabwehr gilt. Gemeinsam mit MBDA Deutschland hatte der Konzern geplant, ein Hochenergie Lasersystem bis 2029 zur Serienreife zu führen. Ein Demonstrator war zuvor erfolgreich auf der Fregatte Sachsen getestet worden. Intern wertete das Unternehmen diesen Schritt als Beleg für technische Reife. Der politische Stopp setzte den Zeitplan nun unter Druck.

Rheinmetall: Oder hilft die Sitzung?

Das Laserprogramm zielte auf eine kosteneffiziente Abwehr von Drohnen. Jeder Einsatz sollte nur wenige Cent kosten, ohne physische Munition oder Nachladevorgänge. Gerade angesichts massenhafter, günstiger Drohnensysteme gewann dieser Ansatz strategische Bedeutung. Mit dem Aussetzen der Finanzierung verlor Rheinmetall vorerst die Möglichkeit, sich in dieser Nische als technologischer Vorreiter zu positionieren.

Finanziell traf der Beschluss den Konzern weniger hart, als es die Symbolik vermuten ließ. Rheinmetall verfügt über einen Auftragsbestand von mehr als 50 Milliarden Euro. Klassische Produkte wie Munition, gepanzerte Fahrzeuge und Flugabwehrsysteme treiben den Umsatz. Dennoch besitzt das Laserprojekt Signalwirkung. Analysten beobachten genau, ob Rheinmetall den Schritt vom klassischen Rüstungslieferanten hin zum integrierten Technologiekonzern vollzieht.

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Eine Brückenlösung existiert bereits. Das Flugabwehrsystem Skyranger 30 verzeichnet steigende Nachfrage. Mehrere NATO-Staaten bestellten das System, das auf 30 Millimeter Munition mit Luftzündern setzt. Diese konventionelle Lösung steht sofort zur Verfügung und adressiert ebenfalls die Drohnenbedrohung. Rheinmetall kompensiert damit zumindest kurzfristig den Ausfall des Laserprogramms.

Parallel blickt der Markt auf den Aktienkurs. Am Freitag notierte das Papier bei rund 1610 Euro. Zuvor war die Aktie zeitweise bis 1656 Euro gestiegen, konnte dieses Niveau jedoch nicht halten. Charttechnisch notiert der Kurs unter GD100 und GD200. Diese Linien markieren für viele Investoren mittlere und langfristige Trendzonen. Solange der Kurs darunterbleibt, entsteht kein klarer technischer Impuls nach oben.

Nun hat allerdings auch die Münchner Sicherheitskonferenz stattgefunden. Die kann durchaus einen deutlichen Impuls bringen. Denn: Es wird darüber diskutiert, im Westen deutlich weiter aufzurüsten. Dies sollte dem Unternehmen Rheinmetall auch eine noch bessere Perspektive geben.

Wohl auch Analysten werden dies positiv bewerten. Die sehen das Kursziel für die Rheinmetall aktuell ohnehin in Höhe von 2.170 Euro. Ein Triumph!

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