Berlin sagt Nein! Für Rheinmetall bedeutet der plötzliche Stopp des Laserwaffen-Auftrags durch den Bundestag einen empfindlichen Rückschlag in einem Bereich, der als strategisches Herzstück der künftigen Drohnenabwehr gilt. Während der Konzern mit Hochdruck an der Kommerzialisierung dieser Hochenergie-Technologie arbeitet, zwingt ihn die politische Entscheidung nun zu einem technologischen und finanziellen Umweg.

Strategische Zäsur für das Laser-Programm

Rheinmetall hatte gemeinsam mit MBDA Deutschland darauf gesetzt, das System bis 2029 zur Marktreife zu führen. Der Demonstrator wurde bereits erfolgreich auf der Fregatte „Sachsen“ getestet, was intern als Durchbruch gefeiert wurde. Der aktuelle Stopp gefährdet diesen Zeitplan massiv. Für den Konzern steht viel auf dem Spiel: In einer Zeit, in der kostengünstige Drohnen die moderne Kriegsführung dominieren, ist die Laserwaffe das einzige System, das „Schüsse“ für wenige Cent ermöglicht und kein physisches Nachladen erfordert. Fällt diese Technologie weg, verliert Rheinmetall ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rheinmetall?

Finanzieller Dämpfer trotz Rekordaufträgen

Finanziell ist der Stopp zwar schmerzhaft, aber für den Gesamtkonzern verkraftbar. Rheinmetall operiert derzeit mit einem historischen Auftragsbestand von über 50 Milliarden Euro. Dennoch ist das Laser-Projekt ein Symbol für die Innovationskraft des Unternehmens. Analysten beobachten genau, ob der Konzern in der Lage ist, solche High-Tech-Nischen zu besetzen, oder ob er primär ein Lieferant für klassische Panzer- und Munitionstechnik bleibt. Der Abbruch des Projekts könnte die Wahrnehmung von Rheinmetall als reiner Hardware-Spezialist zementieren und den Sprung zum integrierten Technologiekonzern bremsen.

Die Alternative: Skyranger als Brückenlösung

Glücklicherweise hat Rheinmetall ein Ass im Ärmel: Das Flugabwehrsystem Skyranger 30. Während die Laserwaffe in der Warteschleife hängt, boomt die Nachfrage nach dieser konventionellen Lösung, die bereits 30mm-Kanonen mit intelligenten Luftstanz-Zündern zur Dronenabwehr kombiniert. Der Skyranger ist das Produkt der Stunde, da er sofort verfügbar ist und bereits von mehreren NATO-Staaten bestellt wurde.

Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 15. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...