Nach einem vergleichsweise ruhigen Jahresstart steht Siemens vor entscheidenden Tagen. Mit der anstehenden Hauptversammlung und den Quartalszahlen am selben Tag blickt der Markt gespannt nach München. Können die Ergebnisse dem Kurs neuen Schwung verleihen oder setzt sich die jüngste Konsolidierung fort?

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:

  • Doppel-Termin: Quartalszahlen und Hauptversammlung am 12. Februar 2026.
  • Dividende: Ex-Tag am 13. Februar, Zahltag am 17. Februar.
  • Kursniveau: Aktuell bei 257,85 Euro, rund 10 % unter dem 52-Wochen-Hoch.

Großkampftag am 12. Februar

Der Kalender für Siemens-Aktionäre ist im Februar dicht gedrängt. Am 12. Februar 2026 veröffentlicht der Konzern die Ergebnisse für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Zeitgleich findet die ordentliche Hauptversammlung in München statt.

Für dividendenorientierte Anleger ist die Abfolge der darauffolgenden Tage entscheidend: Bereits einen Tag nach der Versammlung, am 13. Februar, wird die Aktie voraussichtlich ex Dividende gehandelt. Die tatsächliche Ausschüttung ist für den 17. Februar geplant.

Das erwarten die Märkte

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Der Blick auf die Sektorkollegen liefert erste Hinweise. Wettbewerber ABB legte Ende Januar Zahlen vor, die vom Markt positiv aufgenommen wurden, was die Erwartungshaltung an Siemens stützt. Analysten achten bei der Präsentation am kommenden Donnerstag besonders auf drei Faktoren:

  1. Auftragseingang: Er gilt als Frühindikator für die mittelfristige Auslastung.
  2. Margenentwicklung: Die Profitabilität der einzelnen Industriesparten steht auf dem Prüfstand.
  3. Prognose: Jede Anpassung des Jahresausblicks dürfte unmittelbare Auswirkungen auf den Aktienkurs haben.

Charttechnische Lage

Die Siemens-Aktie notiert aktuell bei rund 257,85 Euro und kämpft um eine Stabilisierung. Nach dem 52-Wochen-Hoch im Dezember bei knapp 288 Euro hat der Titel rund 10 % korrigiert. Der Kurs bewegt sich derzeit knapp oberhalb des 50-Tage-Durchschnitts (247,65 Euro), was technisch als neutrale bis leicht positive Zone gewertet werden kann. Ob der Sprung zurück in Richtung Allzeithoch gelingt, hängt maßgeblich von den fundamentalen Daten der nächsten Woche ab.

Der 12. Februar wird somit zum Richtungsentscheid: Überzeugen die Zahlen und der Ausblick, könnte die technische Korrektur beendet sein. Enttäuscht der Konzern hingegen, rückt die Unterstützung im Bereich des 100-Tage-Durchschnitts bei 242 Euro in den Fokus.

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