Am Freitag setzte sich die Schwäche der Renk-Aktie fort. Das Papier verlor -1,7 % und beendete damit eine insgesamt deutliche Abwärtswoche. Innerhalb von fünf Handelstagen summierte sich das Minus auf rund -6,5 %. Technisch hat sich das Bild damit weiter eingetrübt. Der Abstand zur 100-Tage-Linie beträgt aktuell etwa -5,3 %, zur 200-Tage-Linie sogar rund -12,5 %. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Titel damit klar im Abwärtstrend.

Während der Kurs an Boden verliert, treibt das Unternehmen seine strategische Ausrichtung voran. Renk baut seine industrielle Präsenz in Polen aus.

Renk: Das sieht die Börsen nicht direkt

Hintergrund ist der stark gestiegene Bedarf an Wartung und Instandsetzung moderner Panzerflotten in Osteuropa. Polen investiert massiv in schwere Kettenfahrzeuge, darunter westliche Modelle wie der Leopard sowie weitere moderne Systeme. Diese Plattformen sind auf leistungsfähige Hochleistungsgetriebe angewiesen.

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Renk liefert genau diese Schlüsselkomponenten. Ohne funktionierende Antriebstechnik bleibt selbst das modernste Fahrzeug bewegungslos. Mit dem neuen Standort in Polen will das Unternehmen Service, Wartung und technische Betreuung näher an die Einsatzräume heranführen. Kurze Wege und schnelle Reaktionszeiten stehen im Mittelpunkt. Die Verfügbarkeit der Fahrzeuge soll dadurch dauerhaft gesichert werden.

Neben Polen rückt auch Italien stärker in den Fokus der Expansionspläne. Renk positioniert sich zunehmend als umfassender Partner für Streitkräfte, nicht nur als Zulieferer einzelner Komponenten. Der Konzern begleitet Systeme über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg.

Die Auftragslage gilt weiterhin als gut, dies ist allerdings auch schon seit Wochen für den MDax-Konzern bekannt.

An der Börse dominieren derzeit jedoch technische Faktoren. -12,5 % Abstand zur 200-Tage-Linie markieren eine klare Schwächezone. Der Rückgang von -6,5 % innerhalb einer Woche verstärkt diesen Eindruck. Operativ erweitert Renk seine Präsenz in Europa. Der Kurs spiegelt diese Entwicklung aktuell nur eingeschränkt wider. Dennoch: Analysten sehen die Aktie bei Kursen in Höhe von deutlich mehr als 67 Euro. Nur hat die Börse das aktuell noch vergessen.

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