Renk Aktie: Zahlen-Countdown
Eine Woche vor den Jahreszahlen spitzt sich die Lage bei Renk zu: Operativ läuft es, doch die Aktie reagiert empfindlich auf Schlagzeilen zu möglichen Friedensgesprächen zwischen der Ukraine und Russland. Am 5. März dürfte sich zeigen, wie belastbar das Wachstum wirklich ist – und ob das Unternehmen schon einen überzeugenden Ausblick für 2026 liefert. Entscheidend wird dabei auch, wie schnell der Rekord-Auftragsbestand in Umsatz und Marge übersetzt wird.
5. März im Fokus: Das erwartet der Markt
Am 5. März 2026 legt Renk die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 vor. Für denselben Tag sind laut Finanzkalender eine Bilanzpressekonferenz sowie ein Analysten- und Investoren-Call in Augsburg geplant. Wichtig: Beim Pre-Close Call am 5. Februar bestätigte CEO Dr. Alexander Sagel die bestehende Guidance für Umsatz und bereinigtes EBIT auf Konzernebene.
Die zuletzt kommunizierte Prognose bleibt damit der zentrale Referenzpunkt: Umsatz von über 1,3 Mrd. Euro und ein bereinigtes EBIT von 210 bis 235 Mio. Euro. Nach den jüngsten Kursbewegungen schauen Anleger dabei nicht nur auf das Erreichen der Spanne, sondern vor allem auf die Qualität dahinter: Wie stabil sind die Margen – und wie verlässlich wirkt der Ausblick?
An der Börse ist die Nervosität spürbar. Heute notiert die Aktie bei 57,99 Euro (−1,94%), in den vergangenen 7 Tagen ging es um 4,76% nach unten.
9-Monats-Zahlen: Rekord-Auftragsbestand als Rückenwind
Als Fundament dienen die bereits bekannten 9M-2025-Zahlen (veröffentlicht am 13. November 2025). Renk meldete dabei:
- Umsatz: +19,2% auf 928 Mio. Euro
- Auftragseingang: +45,2% auf 1,25 Mrd. Euro
- Bereinigtes EBIT: +25,5% auf 141 Mio. Euro
- Auftragsbestand: 6,4 Mrd. Euro (Rekord)
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Genau dieser Auftragsberg ist der strategische Hebel für die nächsten Quartale. Am Ergebnistag dürfte daher besonders zählen, welche Signale Renk zur Konvertierung des Auftragsbestands in Umsatz und zur weiteren Margenentwicklung setzt.
Geopolitik als Kurstreiber – trotz operativer Fortschritte
Parallel bleibt die Nachrichtenlage rund um mögliche Friedensgespräche ein kurzfristiger Kurstreiber. Laut Berichten sorgten die Genfer Gespräche zuletzt für Schwankungen bei europäischen Rüstungswerten: Erst Druck, dann eine Gegenbewegung. Ein ähnliches Muster gab es bereits im November 2025, als Fortschritte in Verhandlungen spürbare Rücksetzer auslösten.
Operativ meldete Renk zuletzt dennoch konkrete Schritte: Die US-Tochter RENK America berichtete am 19. Februar über Ersatzteil- und Supportverträge von über 50 Mio. US-Dollar, inklusive eines bereits im Dezember 2025 erteilten Auftrags über 25 Mio. US-Dollar zur beschleunigten Instandhaltung und Modernisierung verbündeter Fahrzeugflotten. Zudem kündigte Renk am 13. Februar ein Investitionspaket von 150 Mio. US-Dollar bis 2030 in Michigan an (70 Mio. US-Dollar Kapitalinvestitionen, 80 Mio. US-Dollar F&E, bis zu 270 neue Jobs).
Unterm Strich wirkt die Lage damit zweigeteilt: Nachrichten aus der Geopolitik bewegen den Kurs kurzfristig, während der operative Nachrichtenfluss auf Ausbau und Aufträge abzielt.
Zum Termin am 5. März 2026 wird neben den FY-2025-Zahlen vor allem eine mögliche erste Guidance für 2026 zum Gradmesser – insbesondere dazu, wie Renk den Rekord-Auftragsbestand in Wachstum und profitablere Strukturen übersetzen will.
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