Am Donnerstag zeigte sich die Renk-Aktie im MDAX leicht angeschlagen. Der Kurs fiel im Tagesverlauf um etwa -2 %. Nun erholte sich der Wert in den ersten Stunden am Freitag etwas. Die Aktie legte um 0,4 % zu, was immer noch Kurse von weniger als 59 Euro signalisiert. Die Notierungen um diese Marke sind ein Indiz dafür, dass Käufer und Verkäufer weiterhin in einem engen Bereich miteinander ringen. 60 Euro wären ein erstes Ziel, so die Meinung der technischen Analysten.

Renk: Es geht ein wenig voran

Einerseits bestätigte sich zuletzt, dass der Geschäftsverlauf des Unternehmens in mehreren Segmenten Fortschritte macht. Die US-Tochtergesellschaft des Getriebe- und Antriebsspezialisten konnte Aufträge im Umfang von über 50 Millionen USD abschließen. Diese Verträge konzentrieren sich auf Service-, Support- und Ersatzteilaktivitäten für kritische militärische Plattformen. Das ist ein Zeichen dafür, dass Renk seine Präsenz im nordamerikanischen Verteidigungsmarkt ausbaut. Die Produktion läuft dort derzeit auf Hochtouren, um die Nachfrage schnell bedienen zu können.

Gleichzeitig dominierte ein anderes Thema die Stimmung: Politische Signale zur Entspannung in internationalen Konflikten belasteten den gesamten Rüstungssektor. Anzeichen auf eine Deeskalation bei den Auseinandersetzungen rund um den Ukraine-Konflikt führen immer mal wieder dazu, dass viele Investoren defensive Titel im Verteidigungsbereich hinterfragten.

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Speziell allerdings belastete wohl auch die Aktie der Hensoldt. Die gab nach Zahlen teils mehr als 7 % ab. Die Börsen sind jedenfalls irritiert.

Aus charttechnischer Sicht blieb die Lage bei Renk interessant. Die Aktie hatte kürzlich mehrfach um die Marke von 60 Euro oszilliert. Ein klarer Ausbruch darüber wäre ein wichtiges Zeichen, da er zeigen würde, dass Kaufinteressen dominieren. Ohne diesen Durchbruch jedoch wirkt der Titel kurzfristig beweglich und anfällig für externe Impulse, wie sie am Donnerstag sichtbar wurden.

Die Stimmung macht hier also derzeit die Kurse. Immerhin:

Nun kommen die anstehenden Jahreszahlen im Blickfeld. Die Vorlage für das Geschäftsjahr 2025 ist für den 5. März geplant. Analysten scheinen überzeugt. Deren Kursziele liegen noch immer bei mehr als 67 bis 68 Euro.

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