Der Februar war für Silberanleger nichts für schwache Nerven. Nach einem drastischen Absturz zur Monatsmitte melden sich die Käufer nun eindrucksvoll zurück und treiben den Kurs wieder in Richtung dreistelliger Notierungen. Doch ist diese Erholung nachhaltig oder nur eine technische Gegenreaktion in einem überhitzten Markt?

Volatilität dominiert den Handel

Zum Monatsausklang demonstrierten die Bullen ihre Stärke. Mit einem signifikanten Tagesplus von 6,21 Prozent schob sich das Edelmetall am Freitag auf 94,39 US-Dollar. Damit machte der Rohstoff einen Teil der jüngsten Verluste wett und verzeichnet auf Wochensicht einen Zuwachs von gut 11 Prozent.

Die extreme Schwankungsbreite bleibt jedoch das bestimmende Merkmal der aktuellen Marktphase. Noch Ende Januar notierte Silber bei über 120 US-Dollar, bevor eine massive Liquidationswelle einsetzte. Die aktuelle annualisierte Volatilität von über 122 Prozent unterstreicht das hohe Risiko, das mit den derzeitigen Chancen einhergeht.

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Zinsen und Geopolitik als Treibstoff

Verantwortlich für den erneuten Kaufdruck ist primär das makroökonomische Umfeld. Die Finanzmärkte spekulieren zunehmend auf eine erste Zinssenkung der US-Notenbank im Juni 2026. Da physisches Silber keine laufenden Erträge abwirft, steigern sinkende Renditen bei Staatsanleihen die relative Attraktivität des Edelmetalls.

Parallel dazu suchen Investoren Schutz vor geopolitischen Risiken. Insbesondere die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran leiten Kapitalflüsse in den Sektor. Dieser Trend stützt auch den Goldpreis, wobei Silber historisch oft mit einer größeren Hebelwirkung auf die Bewegungen des "großen Bruders" reagiert.

Angebotssituation stützt Preise

Auf fundamentaler Ebene bleibt die Angebotsseite angespannt. Minenbetreiber wie Endeavour Silver kündigten zwar Produktionssteigerungen an, kämpfen jedoch mit erheblichem Kostendruck und verfehlten zuletzt Gewinnerwartungen. Dies signalisiert dem Markt, dass das Angebot trotz historisch hoher Verkaufspreise nicht beliebig schnell ausgeweitet werden kann, während die industrielle Nachfrage robust bleibt.

Für die kommenden Wochen rückt nun die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar wieder ins Visier der Händler. Gelingt der Sprung über diese Hürde, würde sich das charttechnische Bild deutlich aufhellen. Solange die Zinsfantasie und die geopolitische Unsicherheit anhalten, bleibt das Umfeld für Edelmetalle grundsätzlich positiv.

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