Renk will in Polen Fuß fassen – und setzt damit ein klares Zeichen, dass die Expansion in Osteuropa mehr ist als nur ein Schlagwort. Für Anleger kommt das zur passenden Zeit: Am 5. März legt das Unternehmen seine Jahreszahlen für 2025 vor. Entscheidend wird sein, ob die Strategie auch operativ liefert.

Osteuropa rückt ins Zentrum

CEO Alexander Sagel bezeichnet Polen als künftigen Wachstumspfeiler. Der Schritt passt zur breiteren Ausrichtung, die Präsenz in Osteuropa auszubauen. Renk ist als Zulieferer in der europäischen Verteidigungsindustrie positioniert und beliefert unter anderem Programme rund um Panzerhersteller wie KNDS und Rheinmetall.

Berichten zufolge liefert Renk zudem Getriebe für K2-Panzer, die für Polen bestimmt sind. Genau hier liegt der Kern der Story: Mehr regionale Nähe kann den Zugang zu Projekten erleichtern – und im besten Fall die Rolle in Lieferketten stärken, die politisch und strategisch immer wichtiger werden.

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Warum die Zahlen am 5. März so wichtig sind

Die Polen-Pläne kommen unmittelbar vor dem Blick in die Bücher. Der Jahresbericht soll nicht nur zeigen, wie sich das Geschäft 2025 entwickelt hat, sondern auch, welchen Ausblick das Unternehmen für das laufende Jahr gibt.

Eine Frage steht dabei im Raum: Wie effizient kann Renk bestehende Aufträge in Umsatz umwandeln – und zu welchen Margen? Das ist gerade deshalb relevant, weil das Umfeld für europäische Rüstungs- und Technologiewerte zuletzt gemischt wirkte und Investoren stärker auf Umsetzung statt auf Erwartungen schauen.

Kursbild: Kurzfristig unter Druck

An der Börse war zuletzt eher Zurückhaltung zu sehen. Der Schlusskurs am Freitag lag bei 57,23 Euro, in den vergangenen sieben Tagen ging es um 5,73% nach unten. Gleichzeitig zeigt der Blick auf zwölf Monate mit plus 87,52%, wie stark die Aktie zuvor gelaufen ist – und dass Schwankungen in beide Richtungen zum Profil gehören.

Chartseitig notiert der Kurs knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt (58,36 Euro) und deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt (63,67 Euro). Das unterstreicht: Kurzfristig fehlt Rückenwind, während der nächste Impuls sehr wahrscheinlich von den Jahreszahlen am 5. März kommen dürfte.

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