Zwei Verlustjahre in Folge, keine Dividende, ein neuer Großaktionär aus China — Puma steckt mitten in einem der tiefgreifendsten Einschnitte seiner jüngeren Geschichte. Das Unternehmen hat 2025 nicht nur Milliarden verbrannt, sondern auch das Vertrauen vieler Anleger.

Der Nettoverlust für 2025 beläuft sich auf 645 Millionen Euro — nach einem Gewinn von 281,6 Millionen Euro im Vorjahr. Der währungsbereinigte Umsatz schrumpfte um 8,1 Prozent auf rund 7,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis rutschte auf minus 357,2 Millionen Euro ab, belastet durch strategische Bereinigungen und eine gesunkene Bruttogewinnmarge. Die Dividende, im Vorjahr noch 0,61 Euro je Aktie, entfällt vollständig.

2026: Kein Wendepunkt, sondern Übergangsphase

Das Management macht wenig Hoffnung auf schnelle Besserung. Für 2026 erwartet Puma einen weiteren Umsatzrückgang im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie ein erneutes operatives Minus zwischen 50 und 150 Millionen Euro. Die Rückkehr in die Gewinnzone ist frühestens für 2027 geplant.

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An der Börse spiegelt sich das wider: Die Aktie notiert rund 14,6 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 24,77 Euro und hat im vergangenen Jahr mehr als 12 Prozent verloren. Mit einem RSI von 30 signalisiert die Charttechnik eine deutliche Überverkauft-Situation — ein Zeichen, wie stark das Vertrauen der Anleger zuletzt gelitten hat.

Anta Sports übernimmt das Steuer

Mitten in dieser Schwächephase ändert sich die Eigentümerstruktur grundlegend. Der chinesische Sportartikelhersteller Anta Sports kauft der französischen Pinault-Familie einen Anteil von 29 Prozent für 1,5 Milliarden Euro ab und wird damit größter Einzelaktionär. Die Transaktion soll bis Ende 2026 aus eigenen Mitteln finanziert werden. Eine vollständige Übernahme ist laut Berichten nicht geplant. Das strategische Ziel: Pumas Position im chinesischen Markt zu stärken.

Parallel dazu treibt das Unternehmen seine strukturelle Neuausrichtung voran. Am Stammsitz in Herzogenaurach werden die Bereiche Running und Training in zwei eigenständige Einheiten aufgeteilt. Rund 200 Millionen Euro sollen in digitale Infrastruktur und den Direktvertrieb fließen, um die Marke neu zu positionieren.

Ob diese Maßnahmen die erhoffte Wirkung zeigen, werden die Quartalszahlen für Q1 2026 am 30. April erstmals konkret belegen — als erster Gradmesser dafür, ob der Umbau wirklich greift oder ob Puma tiefer in die Krise rutscht.

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