Der Sportartikelhersteller steckt tief in den roten Zahlen und hat das laufende Jahr bereits als Übergangsphase abgeschrieben. Das operative Geschäft leidet spürbar unter zu hohen Lagerbeständen. Gleichzeitig formiert sich im Hintergrund eine völlig neue Machtstruktur. Zwei milliardenschwere Akteure nutzen die aktuelle Schwächephase für einen massiven strategischen Einstieg.

Fundamentale Krise drückt den Kurs

Die operative Realität spiegelt sich schonungslos im Chartbild wider. Nach einem drastischen Nettoverlust von über 645 Millionen Euro im vergangenen Jahr hat das Management die Dividende gestrichen und rechnet auch 2026 mit einem negativen operativen Ergebnis. Diese trüben Aussichten belasten die Papiere schwer. Mit einem aktuellen Kurs von 20,06 Euro notiert die Aktie deutlich unter der wichtigen 200-Tage-Linie. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf über zehn Prozent.

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Genau diese gedrückte Bewertung ruft nun finanzstarke Player auf den Plan. Die chinesische Anta Sports übernimmt für 1,5 Milliarden Euro ein Aktienpaket von 29 Prozent von der französischen Pinault-Familie und steigt damit zum größten Einzelaktionär auf. Der asiatische Branchenriese will so seine Position auf dem lukrativen chinesischen Markt absichern. Parallel dazu hat sich der britische Milliardär Michael Ashley über Finanzinstrumente den Zugriff auf 5,6 Prozent der Stimmrechte gesichert. Seine Frasers Group ist für aktivistische Einmischungen bekannt. Dieser Umstand dürfte dem Management in Herzogenaurach bei der anstehenden Sanierung zusätzlichen Druck machen.

Hoffnungsträger Fußball-WM

Operativ versucht der Konzern derweil, sich aus der Krise zu befreien. Der Fokus liegt auf dem Abbau der teuren Lagerbestände, insbesondere im schwierigen nordamerikanischen Markt, sowie auf Investitionen in den Direktvertrieb. Ein erster Härtetest steht unmittelbar bevor: Bereits morgen startet der weltweite Verkauf der neuen Nationaltrikots für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Mit einer gezielten Präsentation in New York will sich das Unternehmen frühzeitig Marktanteile in der wichtigen Gastgeberregion sichern.

Ob die neue Kollektion bei den Kunden verfängt, werden die ersten Absatzzahlen in den kommenden Wochen belegen. Gelingt es dem Vorstand nicht, den Umsatzrückgang zeitnah zu stoppen und die verbindlich angepeilte Profitabilität für 2027 glaubhaft vorzubereiten, dürften die neuen, einflussreichen Großaktionäre rasch eine spürbare Anpassung der Strategie einfordern.

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