Für den Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach verdüstert sich das charttechnische Bild zusehends. Während im Hintergrund der Einstieg eines neuen chinesischen Großaktionärs vorbereitet wird, reagiert der Markt auf die anhaltende fundamentale Schwächephase. Der jüngste Kursrutsch unter eine vielbeachtete Trendlinie zwingt Anleger nun zur Neubewertung der Lage.

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Rote Zahlen und gebrochene Trends

Der Rücksetzer unter den langfristigen 200-Tage-Durchschnitt von 20,90 Euro markiert das vorläufige Ende einer ohnehin fragilen Erholungsphase. Aktuell notiert das Papier bei 19,70 Euro und verzeichnet damit allein heute ein Minus von über fünf Prozent. Dieser Abgabedruck spiegelt die harte Realität eines verlustreichen Übergangsjahres wider. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 sank der währungsbereinigte Umsatz um gut acht Prozent auf knapp 7,3 Milliarden Euro. In Kombination mit hohen Einmaleffekten führte dies zu einem negativen operativen Ergebnis von 357,2 Millionen Euro. Konsequenterweise plant das Management, die Dividende für 2025 auf der kommenden Hauptversammlung komplett zu streichen.

Chinesischer Anker in der Übergangsphase

Auch für das laufende Jahr 2026 rechnet der Konzern mit einem weiteren Umsatzrückgang und operativen Verlusten von bis zu 150 Millionen Euro. In diesem fundamental belasteten Umfeld fungiert ein milliardenschwerer Deal als strukturelle Stütze: Die chinesische Anta Sports übernimmt für 1,5 Milliarden Euro den 29-Prozent-Anteil der französischen Pinault-Familie. Zwar hat Anta von der Hongkonger Börse kürzlich eine Fristverlängerung bis zum 24. April erhalten, um das nötige Aktionärsrundschreiben zu finalisieren, der Abschluss der vollständig eigenfinanzierten Transaktion bis Ende 2026 gilt aber als gesichert. Anta steigt damit zum größten Einzelaktionär auf.

Die strategische Neuausrichtung mit Fokus auf die Fußball-WM 2026 und das Laufschuh-Segment soll die Organisation stabilisieren und erst ab 2027 wieder zu überdurchschnittlichem Wachstum führen. Bis dahin bleibt das technische und fundamentale Umfeld eingetrübt. Solange der Kurs nicht nachhaltig über die verletzten Durchschnittslinien im Bereich von 21 Euro zurückkehrt, dominiert der etablierte Abwärtstrend das Handelsgeschehen.

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