Der US-Rückzug hat tiefe Spuren hinterlassen: 284 Millionen Euro Nettoverlust, keine Dividende — zum zweiten Mal in Folge. Gleichzeitig zeigt die Deutsche Pfandbriefbank mit ihrem Geschäftsbericht für 2025 erste Zeichen, dass der Umbau Konturen annimmt.

Branche zieht an, pbb setzt auf Europa

Rückenwind kommt vom gesamten Sektor. Der Verband deutscher Pfandbriefbanken meldete für 2025 ein Finanzierungsvolumen von 148,6 Milliarden Euro — ein Plus von 15,7 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders Wohnimmobiliendarlehen legten mit 17,5 % zu, aber auch das Gewerbeimmobiliensegment stabilisierte sich mit einem Zuwachs von 12,9 % auf 56,0 Milliarden Euro.

Für die pbb, die nach dem US-Exit nun verstärkt auf europäische Märkte und grüne Finanzierungen setzt, ist das eine günstige Kulisse. Das Neugeschäft im Kernbereich Real Estate Finance Solutions stieg 2025 um rund 23 % auf 6,3 Milliarden Euro. Für 2026 peilt das Institut 7,5 bis 8,5 Milliarden Euro an — bei einem erwarteten Vorsteuergewinn von 30 bis 40 Millionen Euro.

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Insider kaufen, Aufsichtsrat wechselt

Abseits der Zahlen sendete das Führungspersonal eigene Signale. Vorstandsmitglieder Marcus Schulte und Jörn Joseph erwarben zuletzt Aktienpakete im mittleren fünfstelligen Euro-Bereich. Solche Käufe werden am Markt häufig als Vertrauenssignal gewertet — auch wenn sie allein keine Trendwende garantieren.

Zugleich steht ein Wechsel an der Aufsichtsratsspitze an: Jan Kupfer soll auf der kommenden Hauptversammlung gewählt werden und Dr. Louis Hagen ablösen. Das Management wertet den Schritt als konsequente Umsetzung der Strategie 2027.

Erholung vom Tief — aber langer Weg

Die Aktie hatte Mitte März bei 2,75 Euro ein Mehrjahrestief markiert und sich seitdem etwas gefangen. Mit einem Kurs von 3,11 Euro liegt sie jedoch noch rund 31 % unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt — das zeigt, wie weit der Weg zur Normalisierung noch ist.

Dass die angestrebte Eigenkapitalrendite von 8 % nun erst für 2028 oder später erwartet wird, macht die Aktie vorerst zu einem Wert für geduldige Anleger. Entscheidend wird sein, ob die Bank ihre Neugeschäftsziele 2026 tatsächlich erreicht — und ob die europäischen Gewerbeimmobilienmärkte die Belebung, die die Branchendaten andeuten, auch bestätigen.

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