Klöckner & Co Aktie: Angebot überholt
Morgen, am 26. März 2026, läuft die Annahmefrist für das Übernahmeangebot von Worthington Steel ab — und der Markt hat den Bietpreis längst hinter sich gelassen. Die Aktie notierte zuletzt bei 11,98 Euro, während Worthington Steel lediglich 11,00 Euro je Anteilsschein bietet. Eine ungewöhnliche Konstellation kurz vor dem Fristende.
Worthington knapp an der Schwelle
Dass die Transaktion dennoch gelingen dürfte, liegt vor allem an einer entscheidenden Zusage: Die SWOCTEM GmbH von Großaktionär Friedhelm Loh hat sich verpflichtet, ihr Paket von rund 41,5 % einzubringen. Zum Stichtag 9. März hielt Worthington Steel bereits 56,9 % des Grundkapitals — und hatte die Mindestannahmeschwelle vorsorglich von 65 % auf 57,5 % gesenkt. Das Ziel ist damit rechnerisch erreichbar.
Parallel dazu hat JPMorgan seine Beteiligung von 5,57 % auf 4,80 % reduziert und damit die meldepflichtige 5-Prozent-Schwelle unterschritten. Die DWS Investment GmbH hält laut ihrer letzten Meldung vom 23. Februar 6,97 % — eine der größten verbleibenden institutionellen Positionen.
Branchenrückenwind aus der Stahlproduktion
Das operative Umfeld spielt Klöckner dabei in die Hände. Die deutsche Rohstahlproduktion stieg im Februar um 4,8 % gegenüber dem Vorjahr auf rund 2,8 Millionen Tonnen. Im Stahlhandel legte der Lagerabsatz um 7,6 % zu, angetrieben von Langprodukten mit einem Plus von 15,9 %.
Klöckner selbst hat seinen Fokus konsequent auf margenstarke Verarbeitungsprodukte ausgerichtet, die mittlerweile 44 % des Konzernumsatzes ausmachen. Seit Jahresbeginn hat die Aktie knapp 46 % zugelegt — ein Kursplus, das die operative Erholung und die Übernahmeprämie gleichermaßen einpreist. Mit dem Fristende morgen fällt die letzte formale Entscheidung.
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