Puma Aktie: Einnahmenrekord erreicht
Puma bekommt einen neuen Taktgeber im Aktionariat: Anta Sports greift zu und übernimmt ein großes Paket – und damit endet die Ära der Pinault-Familie als Ankerinvestor. Für das Management ist das ein strategischer Einschnitt, für den Markt ein Signal, dass bei Puma mehr als nur Kosmetik ansteht. Doch wie stark kann ein neuer Großaktionär die künftige Ausrichtung tatsächlich prägen?
Deal mit Signalwirkung
Anta Sports will knapp 29 % an Puma von der Groupe Artémis (Familie Pinault) übernehmen. Der Deal soll laut Bericht rund 1,5 Milliarden Euro schwer sein. Bemerkenswert: Der vereinbarte Preis lag zum Zeitpunkt der Ankündigung deutlich über dem damaligen Börsenkurs – ein klarer Hinweis auf das strategische Interesse der Chinesen.
Wichtig ist auch die neue Machtverteilung: Nach Abschluss wäre Anta der größte Einzelaktionär. Damit verschiebt sich das Gewicht im Aktionariat spürbar.
Die Fakten im Überblick:
- Anta Sports übernimmt knapp 29 % von Groupe Artémis (Pinault-Familie)
- Dealvolumen laut Bericht: rund 1,5 Mrd. Euro
- Kaufpreis: deutlich über Börsenkurs zum Zeitpunkt der Ankündigung
- Anta strebt nach Abschluss eine angemessene Vertretung im Aufsichtsrat an
Strategiewechsel – und neue Erwartungen
Der Einstieg kommt in einer Phase, in der sich Puma neu ausrichtet, um im Wettbewerb mit Adidas und Nike zu bestehen. Anta kündigte an, nach Abschluss eine passende Präsenz im Aufsichtsrat anzustreben. Das deutet darauf hin, dass der neue Großaktionär nicht nur finanziell beteiligt sein will, sondern auch Einfluss auf die strategische Richtung nehmen möchte.
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Aus Sicht der Story ist das der Knackpunkt: Ein Großaktionär mit starker Asien-Expertise könnte neue Impulse liefern – gleichzeitig erhöht sich der Druck, dass die strategischen Prioritäten des Managements klarer werden und schneller greifen. Der Markt dürfte genau hinschauen, ob aus dem Aktionärswechsel auch operativ mehr Dynamik entsteht.
Kursbild: Volatil, aber mit Rückenwind zuletzt
An der Börse bleibt die Aktie bewegt. Am Freitag schloss das Papier bei 21,64 Euro, das war ein Tagesminus von 7,32 %. Gleichzeitig zeigt die Vorwoche mit +16,97 %: Die Stimmung kann schnell drehen. Auf 12 Monate steht jedoch weiterhin ein deutliches Minus von 30,22 % – die Aktie hat also noch einiges aufzuholen.
Konkrete Termine: Dann wird’s operativ messbar
Der nächste harte Faktencheck folgt mit den Zahlen: Am 26. Februar 2026 will Puma die Ergebnisse für Q4 2025 veröffentlichen. Weitere Eckdaten im Kalender sind 30. April 2026 (Q1 2026), 19. Mai 2026 (Hauptversammlung) und 30. Juli 2026 (Q2 2026) – spätestens dort wird sichtbar, ob die neue Aktionärsstruktur bereits in der strategischen Kommunikation und den operativen Kennzahlen ihren Niederschlag findet.
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