Procter & Gamble Aktie: Beeindruckende Ertragserhöhung
Während die Börsen schwächeln, erlebt Procter & Gamble eine bemerkenswerte Aufwärtsbewegung. Der Konsumgüterkonzern profitiert von einer massiven Umschichtung in defensive Werte – und die hat historische Dimensionen erreicht.
Flucht in sichere Häfen
Die Sektorrotation zugunsten von Basiskonsumgütern verzeichnet den stärksten Jahresauftakt seit mindestens 1990, wie Dow Jones Market Data zeigt. Während der S&P 500 Mitte Februar nahezu unverändert notierte, legte der Konsumgütersektor im gleichen Zeitraum über 15,5 Prozent zu.
Hintergrund sind eskalierende Zollstreitigkeiten zwischen den USA und der Europäischen Union. Investoren ziehen sich aus wachstumsorientierten Titeln zurück. Bank of America stellte fest, dass die Nettozuflüsse in den Basiskonsumgütersektor – gemessen an der Marktkapitalisierung – ein Allzeithoch erreicht haben. Procter & Gamble gehört mit einer Marktkapitalisierung von rund 384 Milliarden Dollar zu den größten Profiteuren dieser Kapitalverschiebung.
Analysten erhöhen Kursziele
Die jüngste Dynamik wird durch positive Analystenstimmen unterstützt. Erste Group Bank stufte die Aktie am 18. Februar von Hold auf Buy hoch. Wells Fargo bekräftigte am 17. Februar sein Overweight-Rating mit einem Kursziel von 177 Dollar. UBS erhöhte das Ziel am 23. Januar von 161 auf 170 Dollar bei gleichzeitigem Buy-Rating.
Insgesamt empfehlen 14 Analysten die Aktie zum Kauf, sieben raten zum Halten. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 168,33 Dollar.
Solide Quartalszahlen als Basis
Den Grundstein für die Rally legte Procter & Gamble mit den Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026, präsentiert am 22. Januar. Der Umsatz stieg um ein Prozent auf 22,2 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 1,88 Dollar und übertraf damit die Konsensschätzung von 1,86 Dollar.
Das Unternehmen bestätigte seine Jahresprognose: organisches Umsatzwachstum zwischen null und vier Prozent sowie ein bereinigter Gewinn je Aktie zwischen 6,83 und 7,09 Dollar. Auf der CAGNY-Konferenz am 19. Februar unterstrich das Management seine strategischen Prioritäten, darunter Innovationen und KI-gestützte Prozesse.
Insider verkaufen – Institutionen kaufen
Während institutionelle Investoren zugreifen, reduzieren Insider ihre Positionen. Executive Chairman Jon R. Moeller verkaufte am 12. Februar 162.232 Aktien zu durchschnittlich 162,45 Dollar – ein Volumen von etwa 26,4 Millionen Dollar. Insgesamt veräußerten Insider in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von rund 54,5 Millionen Dollar.
Die nächsten Quartalszahlen folgen am 23. April. Bis dahin dürfte die weitere Entwicklung davon abhängen, ob die defensive Rotation anhält und ob das Unternehmen seine angekündigte sequenzielle Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte liefern kann.
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