Nach einer verlustreichen Woche und dem Rutsch unter psychologisch wichtige Marken atmen Krypto-Anleger vorerst auf. Erstmals seit über einem Monat fließen wieder signifikante Gelder in die US-Spot-ETFs, was dem Kurs den nötigen Rückhalt für eine Stabilisierung gibt. Doch trotz der aktuellen Gegenbewegung bleibt die Stimmung angespannt – auch weil erhoffte politische Unterstützung aus Washington ausblieb.

Erholung nach dem Ausverkauf

Der Bitcoin kämpfte sich am Mittwoch zurück über die Marke von 65.000 US-Dollar und reagierte damit auf die jüngsten Tiefschläge. Rückenwind lieferten ein schwächerer US-Dollar sowie eine allgemein freundliche Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten. Diese Erholung war dringend nötig, nachdem geopolitische Spannungen im Nahen Osten und Sorgen um neue US-Zölle den Kurs am Dienstag zeitweise noch unter 63.000 US-Dollar gedrückt hatten.

Der Blick auf die langfristige Entwicklung zeigt jedoch, wie tief die Verunsicherung sitzt: Seit Jahresanfang hat die größte Kryptowährung der Welt rund 25 Prozent an Wert verloren. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von fast 125.000 US-Dollar bleibt gewaltig.

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ETFs stoppen die Blutung

Entscheidender als die kurzfristige Kurskosmetik ist der Stimmungswandel bei den institutionellen Investoren. Nach fünf Wochen mit kontinuierlichen Kapitalabflüssen verzeichneten die US-Bitcoin-ETFs am Dienstag endlich wieder Nettozuflüsse von fast 258 Millionen US-Dollar. Besonders die Schwergewichte von Fidelity und BlackRock griffen zu und beendeten damit vorerst die Verkaufsserie, die den Kurs zuletzt massiv belastet hatte. Marktbeobachter werten dies als erstes Indiz dafür, dass Großanleger das gesunkene Kursniveau wieder für Einstiege nutzen.

Milliarden-Wette und politische Stille

Während die ETFs drehen, setzt auch der größte Unternehmens-Halter seinen Kurs unbeirrt fort. Das Unternehmen Strategy (ehemals MicroStrategy) meldete seinen 100. Bitcoin-Kauf. Trotz dieser demonstrativen Überzeugung sitzt der Konzern bei den aktuellen Kursen auf einem unrealisierten Buchverlust in Milliardenhöhe.

Von politischer Seite gab es dagegen keine Schützenhilfe. In seiner rekordverdächtig langen Rede zur Lage der Nation erwähnte US-Präsident Donald Trump Kryptowährungen mit keinem Wort. Für Händler, die auf politische Signale oder regulatorische Erleichterungen gehofft hatten, war das Schweigen des Präsidenten eine Enttäuschung, auch wenn der Markt die Nichtbeachtung stabil wegsteckte.

Fragile Bodenbildung

Die Lage bleibt trotz des Anstiegs kritisch. Zwar deutet die Verteidigung der jüngsten Tiefs charttechnisch auf eine mögliche Bodenbildung hin, doch der Markt befindet sich laut Sentiment-Indikatoren weiterhin im Zustand extremer Angst. Für eine nachhaltige Trendwende müssen die ETF-Zuflüsse in den kommenden Tagen bestätigen, dass das institutionelle Kaufinteresse von Dauer ist und die makroökonomischen Unsicherheiten in den Hintergrund treten.

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