Norsk Hydro rückt verstärkt in das Visier der Investoren. Nach soliden Quartalszahlen und einer attraktiven Dividendenaussicht haben gleich zwei Schwergewichte der Bankenwelt ihre Einschätzungen für den norwegischen Aluminiumkonzern nach oben geschraubt. Was steckt hinter dem neuen Optimismus für den Rohstoffriesen?

Analysten heben den Daumen

Innerhalb der letzten 48 Stunden reagierten Marktbeobachter deutlich auf die jüngste Geschäftsentwicklung. Die US-Bank Citi stufte die Aktie von „Neutral“ auf „Kaufen“ hoch und sieht das Kursziel nun bei 105 Norwegischen Kronen (NOK). Fast zeitgleich bestätigte Morgan Stanley die Einstufung „Overweight“ und erhöhte das Ziel auf 87 NOK.

Diese Expertenmeinungen stützen den Aufwärtstrend des Titels, der seit Jahresbeginn bereits um über 16 Prozent zulegen konnte. Das Vertrauen der Analysten speist sich vor allem aus der starken Cashflow-Generierung, die Norsk Hydro im vergangenen Quartal unter Beweis gestellt hat.

Starke Zahlen und hohe Ausschüttung

Grundlage für die positiven Kommentare war der Abschluss des Geschäftsjahres 2025. Norsk Hydro lieferte ein bereinigtes EBITDA von rund 5,6 Milliarden NOK ab. Besonders der freie Cashflow überzeugte mit 4,6 Milliarden NOK. Dieser finanzielle Spielraum ermöglicht es dem Unternehmen, die Aktionäre direkt am Erfolg teilhaben zu lassen.

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Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 3,0 NOK pro Aktie vor. Das entspricht einer Ausschüttungssumme von insgesamt 5,9 Milliarden NOK bzw. 60 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses. Die Zustimmung der Aktionäre vorausgesetzt, unterstreicht dies die finanzielle Stabilität des Konzerns in einem volatilen Marktumfeld.

Operative Stärke und Umstrukturierung

Operativ profitierte Norsk Hydro von einer um 2,5 Prozent gestiegenen Aluminiumproduktion im Schlussquartal. Während die Anlagen zur Aluminiumoxid-Gewinnung über ihrer Nennkapazität arbeiteten, treibt das Management gleichzeitig den Umbau der Sparte „Extrusion Europe“ voran.

Dieser strategische Schritt umfasst die Schließung von fünf Werken. Ziel ist es, die jährliche Run-Rate um mehr als 0,5 Milliarden NOK zu verbessern. Zwar fielen dafür im vierten Quartal erhebliche Restrukturierungskosten an, doch langfristig soll dieser Prozess die Effizienz des europäischen Geschäfts deutlich steigern.

Die Entscheidung über die Dividende fällt auf der Hauptversammlung am 7. Mai 2026. Bei einer Annahme des Vorschlags wird die Auszahlung am 19. Mai 2026 erfolgen. Für Anleger bleibt nun entscheidend, ob die geplanten Effizienzsteigerungen die Margen im laufenden Jahr wie erwartet stützen können.

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