Porsche schiebt den elektrischen Cayenne jetzt offiziell in die Serie – und setzt dabei auffällig stark auf eigene Batteriekompetenz. Parallel wechselt nach mehr als 20 Jahren die Führung im Design. Was bedeutet dieser Doppelimpuls für die laufende Neuausrichtung zwischen E-Offensive und längerem Verbrenner-Leben?

Cayenne Electric: Serienstart mit flexiblem Werk

Seit 2. Februar 2026 läuft die Serienproduktion des Cayenne Electric an. Gefertigt wird im slowakischen Bratislava auf einer Linie, die Verbrenner, Hybride und Elektroautos gemeinsam bauen kann. Porsche betont dabei den Vorteil der Flexibilität: Die Produktion lässt sich schneller an veränderte Nachfrage anpassen.

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Ein strategischer Akzent steckt in der Batterie: Beim Cayenne Electric nutzt Porsche erstmals vollständig selbst entwickelte Batteriemodule. Diese entstehen im neu aufgebauten „Porsche Smart Battery Shop“ in Horná Streda (rund 100 Kilometer nordöstlich von Bratislava). Die Hochvoltbatterie kommt laut Unternehmen auf 113 kWh brutto und soll mehr als 600 Kilometer Reichweite ermöglichen.

Auch die Leistungsdaten setzt Porsche als Statement: Der Cayenne Turbo Electric erreicht bis zu 850 kW (1.156 PS) – damit sei es das leistungsstärkste Serienfahrzeug in der Porsche-Historie.

Design-Chef neu besetzt – nach zwei Jahrzehnten

Fast zeitgleich dreht Porsche an der zweiten Stellschraube: Tobias Sühlmann (46) übernimmt seit 1. Februar 2026 die Leitung der Design-Abteilung. Die Berufung wurde am 28. Januar 2026 bekanntgegeben. Sühlmann kommt von McLaren, wo er seit 2023 als Chief Design Officer tätig war.

Er folgt auf Michael Mauer, der den Posten über mehr als 20 Jahre prägte. Mauer war seit 2004 erst der vierte Design-Chef in der Firmengeschichte und verantwortete unter anderem die Einführung des Panamera sowie den Übergang des Designs „ins elektrische Zeitalter“.

Einordnung: Neuausrichtung im Hintergrund – Aktie bleibt schwach

Die beiden Schritte fallen in eine Phase, in der Porsche seine Strategie bereits angepasst hat: Im September 2025 kündigte der Konzern eine Neuausrichtung an, inklusive längerer Verfügbarkeit von Verbrennungsmotoren und einer Neubewertung der Elektrifizierungsstrategie. Der Produktionsstart des Cayenne Electric wirkt damit wie ein konkreter Umsetzungsbaustein – ergänzt durch frischen Input an der Design-Spitze.

Am Markt zeigt sich davon kurzfristig noch wenig Rückenwind: Die Aktie notiert heute bei 40,10 Euro (‑0,20%) und liegt auf 12-Monats-Sicht 32,63% im Minus. Mit 0,73% Abstand zum 52‑Wochen‑Tief (39,81 Euro) bewegt sich der Kurs zudem weiter in der Nähe des unteren Randes der jüngsten Handelsspanne.

Wichtige Fakten im Überblick:
- Produktionsstart Cayenne Electric: 02.02.2026
- Fertigung: Bratislava (flexible Linie für Verbrenner/Hybrid/EV)
- Batteriemodule: erstmals vollständig eigenentwickelt, Fertigung in Horná Streda
- Batterie/Range (laut Porsche): 113 kWh brutto, >600 km Reichweite
- Design: Tobias Sühlmann seit 01.02.2026 neuer Leiter, Vorgänger Michael Mauer (seit 2004)
- Nächster Termin laut Quelltext: 11. März 2026

Unterm Strich liefert Porsche operativ zwei klare Signale: Der E‑Cayenne geht in Serie – und die Gestaltungslinie bekommt eine neue Handschrift. Der nächste konkrete Fixpunkt ist der 11. März 2026, der im Quelltext als Termin genannt wird.

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