Porsche AG Aktie: Ungeahnter Gegenwind?
Während der neue Porsche-Chef Michael Leiters in Bratislava die Produktion des elektrischen Cayenne startet, könnte er gleichzeitig ein anderes E-Auto-Projekt beerdigen: Die für 2026 geplanten Elektroversionen von Boxster und Cayman stehen laut Bloomberg auf der Kippe. Entwicklungsverzögerungen und explodierende Kosten bringen den Sportwagenbauer offenbar ins Grübeln.
Die wichtigsten Fakten:
- Bloomberg: Porsche prüft Streichung der elektrischen 718-Modelle (Boxster/Cayman)
- Gründe: Entwicklungsverzögerungen, steigende Kosten, Plug-in-Hybrid-Überlegungen
- Gleichzeitig: Produktionsstart Cayenne Electric in Bratislava
- CEO Leiters seit Januar 2026 im Amt – noch keine finale Entscheidung
- Jahresfinanzbericht 2025 folgt am 11. März 2026
718-Projekt unter Druck
Die Benzinversionen von Boxster und Cayman liefen 2025 aus. Als elektrische Nachfolger sollten die Sportwagen zurückkommen – doch daraus könnte nichts werden. Nach Informationen von Bloomberg erwägt Leiters die komplette Einstellung des Projekts.
Besonders brisant: Porsche denkt parallel über eine Plug-in-Hybrid-Variante nach, was die technische Basis und damit auch die Kosten deutlich verkompliziert. Leiters steht dabei vor einem Dilemma: Einerseits muss er das Budget im Griff behalten, andererseits drohen bei einem Projektstopp unterausgelastete Fabriken. Eine offizielle Stellungnahme lehnte Porsche ab.
Cayenne Electric läuft vom Band
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Während beim 718 noch keine Klarheit herrscht, rollt in der Slowakei bereits das nächste Elektromodell vom Band. Der Cayenne Electric wird auf derselben Linie wie Verbrenner und Hybride gefertigt – ein flexibler Ansatz in unsicheren Zeiten.
Technisch setzt Porsche auf Eigenentwicklung: Die Batteriemodule stammen aus dem konzerninternen Smart Battery Shop in Horná Streda. Die Hochvoltbatterie verfügt über eine doppelseitige Kühlung, die Porsche als Weltneuheit bezeichnet.
Strategischer Umbau seit September
Die aktuellen Entwicklungen fügen sich in die im September 2025 angekündigte Neuausrichtung ein. Damals hatte Porsche mitgeteilt, verstärkt auf Verbrenner zu setzen und die Entwicklung einer neuen E-Plattform für die 2030er-Jahre zeitlich zu verschieben.
Am 11. März legt Porsche den Jahresfinanzbericht für 2025 vor. Die Zahlen dürften zeigen, wie stark der Gegenwind im Elektrogeschäft tatsächlich war – und ob Leiters' möglicher Kurswechsel beim 718 wirtschaftlich nachvollziehbar ist.
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