UBS Aktie: Unter Druck wegen Nazi-Konten
Die UBS-Aktie steht vor neuen Herausforderungen. Bei einer Anhörung im US-Senat am gestrigen Dienstag erhoben amerikanische Senatoren schwere Vorwürfe gegen Schweizer Banken – allen voran gegen die UBS. Im Zentrum der Kritik: Konten mit Verbindungen zum NS-Regime, die bis heute nicht vollständig aufgeklärt seien.
Vorwurf der Verschleierung
Senator Chuck Grassley warf der Credit Suisse, die 2023 von der UBS übernommen wurde, vor, seit den 90er Jahren nicht alle relevanten Informationen offengelegt zu haben. Seit Beginn der Untersuchungen seien fast 100 Konten aus dem Nazi-Umfeld entdeckt worden. Die Anhörung trug den unmissverständlichen Titel: "Die Wahrheit enthüllt: Verborgene Fakten über Nazis und Schweizer Banken."
Robert Karofsky, Präsident von UBS Americas, verteidigte die Bank bei der Anhörung. Die UBS führe die Untersuchungen über die Rolle der Credit Suisse während der Nazi-Zeit weiter und sei selbst an der Aufklärung interessiert. Doch können weitere Enthüllungen dem Ruf der Großbank schaden?
1,25 Milliarden Dollar bereits gezahlt
Karofsky betonte, dass finanzielle Forderungen bereits mit einem 1999 getroffenen Abkommen abgegolten worden seien. Damals wurde aufgedeckt, dass Schweizer Banken zahlreiche Konten von Holocaust-Opfern als "nachrichtenlos" geführt hatten, während Angehörige vergeblich Zugang suchten.
Die Banken verpflichteten sich zur Zahlung von 1,25 Milliarden Dollar. Das Geld wurde in den Folgejahren von einer unabhängigen Organisation an Überlebende des Holocausts und Angehörige von Opfern ausgezahlt. Die Summe habe sich sowohl auf die "nachrichtenlosen Vermögen" als auch auf Konten aus dem NS-Umfeld bezogen. Alle Seiten hätten damals bestätigt, dass mit dem Abkommen sämtliche Ansprüche abgegolten seien.
Zahlen stehen an
Für den morgigen Mittwoch, 4. Februar 2026, hat die UBS die Vorlage ihrer Jahreszahlen angekündigt. Die Märkte werden genau beobachten, wie sich die Integration der Credit Suisse auf die Geschäftszahlen auswirkt – und ob die neuerliche politische Kontroverse Spuren hinterlässt.
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