Ethereum: Wertsteigerung Zugewiesen!
Ethereum ist zu Beginn des Februars 2026 unter massiven Verkaufsdruck geraten. Innerhalb weniger Tage verlor die zweitgrößte Kryptowährung fast 20 Prozent und rutschte von über 3.000 US-Dollar auf rund 2.300 US-Dollar ab. Doch während der Kurs einbricht, zeigen sich Entwickler und Netzwerk-Daten erstaunlich robust. Ist das die Ruhe vor einem weiteren Sturm – oder eine Chance für langfristig orientierte Anleger?
Massive Abflüsse und Liquidationen
Am 2. Februar transferierte ein früher Bitcoin-Investor 121.185 ETH im Wert von etwa 292 Millionen US-Dollar an die Börse Binance. Kurz zuvor waren auf der dezentralen Plattform Hyperliquid Positionen im Volumen von 230 Millionen US-Dollar liquidiert worden. Zusätzlich verkaufte die Tochtergesellschaft von LD Capital 30.000 ETH, um Kredite zurückzuzahlen und die Hebelwirkung zu reduzieren.
Die Marktkapitalisierung von Ethereum fiel Ende Januar auf etwa 299,79 Milliarden US-Dollar – ein Rückgang von über 30 Milliarden US-Dollar binnen eines Tages.
Netzwerk zeigt sich unbeeindruckt
Trotz des Preiseinbruchs bleiben die fundamentalen Kennzahlen des Ethereum-Netzwerks stabil. Sam Ruskin, Analyst bei Messari, betont gegenüber CoinDesk: "Die Total Value Locked (TVL) auf Ethereum ist in ETH gemessen nahe Allzeithochs." Das bedeutet: Nutzer ziehen ihr Kapital nicht ab, auch wenn der Dollar-Wert gesunken ist.
Besonders aussagekräftig ist die Warteschlange für neue Validatoren. Sie beträgt derzeit etwa 70 Tage – ein Zeichen dafür, dass institutionelle Akteure weiterhin bereit sind, ETH zu staken und das Netzwerk langfristig zu unterstützen. Mike Silagadze, CEO des Restaking-Netzwerks ether.fi, sagt dazu: "Wir wachsen weiter, gewinnen Nutzer und generieren Umsätze. Der Token-Preis hinkt hinterher, aber wir fokussieren uns auf die lange Frist."
Entwickler sprechen von Marktrauschen
Marcin Kazmierczak, Chef der Blockchain-Datenfirma RedStone, bezeichnet den Kursrückgang als reines Markt-"Rauschen". Die institutionelle Überzeugung rund um On-Chain-Finanzierung sei auf einem Niveau, das er zuvor nicht beobachtet habe.
Auch Marius Van Der Wijden, Kernentwickler der Ethereum Foundation, verweist auf historische Erfahrungen: "Wie schon beim Merge gesehen, ist der Markt ziemlich schlecht darin, fundamentale technische Realitäten einzupreisen." Technische Fortschritte würden oft erst Monate später im Kurs reflektiert.
Upgrade-Fahrplan bleibt auf Kurs
Für 2026 sind zwei wichtige Protokoll-Upgrades geplant. In der ersten Jahreshälfte folgt "Glamsterdam", das unter anderem eine verbesserte Trennung zwischen Block-Erstellung und -Vorschlag einführt. Im zweiten Halbjahr steht "Hegota" an, das möglicherweise Verkle Trees enthält – eine Technologie zur Reduzierung der Speicheranforderungen für Netzwerk-Knoten.
Die beschleunigte Entwicklungsgeschwindigkeit zeigt: Ethereum setzt auf häufigere, kleinere Updates statt auf jährliche Großupgrades.
Divergenz zwischen Preis und Fundamentaldaten
Sam Ruskin von Messari sieht Ethereums Kursrückgang weniger in netzwerkspezifischen Problemen begründet, sondern vielmehr in der allgemeinen Marktbewegung und Bitcoins Entwicklung. Das Netzwerk selbst, so Ruskin, "sieht so gesund aus wie eh und je."
Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob institutionelle Investoren diese Einschätzung teilen – oder ob weitere Gewinnmitnahmen den Kurs unter Druck halten.
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