Michael Leiters hat bei seiner ersten Investoren-Roadshow als neuer Porsche-CEO die Richtung klar gemacht: weniger Modelle, höhere Preise, mehr Exklusivität. Der Sportwagenhersteller reagiert damit auf einen spürbaren Ergebnisdruck — im vierten Quartal 2025 halbierte sich der Gewinn je Aktie auf 0,34 Euro, obwohl der Umsatz auf 9,41 Milliarden Euro stieg.

Verbrenner zurück, Stellenabbau voraus

Das wohl deutlichste Signal: Porsche dreht bei der Elektrostrategie teilweise zurück. Der Verbrenner-Macan, der 2024 wegen neuer Cybersicherheitsnormen vom europäischen Markt verschwand, bekommt 2028 einen Nachfolger — basierend auf der PPC-Plattform des Audi Q5. Für die Plattform-Nutzung zahlt Porsche rund eine Milliarde Euro Lizenzgebühren an Audi. Auch 718 Boxster/Cayman und ein geplanter Siebensitzer-SUV sollen künftig flexibel als Elektro-, Hybrid- oder Verbrennermodelle konzipiert werden.

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Parallel dazu kündigt Leiters einen Stellenabbau an, um die Kostenstruktur zu verschlanken. Die Botschaft: Die Marke soll schlanker, teurer und margenstarker werden.

Deutsche Bank bleibt optimistisch

Die Marktreaktion fiel verhalten aus. Die Aktie notiert heute auf einem neuen 52-Wochen-Tief von 36,75 Euro — rund 32 Prozent unter dem Jahreshoch von 54,18 Euro aus dem März 2025. Der RSI liegt bei 30,3 und deutet auf überverkaufte Bedingungen hin.

Deutsche Bank Research hält dennoch an ihrer Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 45 Euro fest. Analyst Tim Rokossa lobte, dass Leiters einen klaren Rahmen für Problemdiagnose und Gegenmaßnahmen gesetzt habe.

Ergänzt wird der Umbau durch eine massive KI-Offensive intern: Die Zahl der Microsoft Copilot-Lizenzen steigt von 1.000 auf 13.000. Am 29. April legt Porsche die Zahlen zum ersten Quartal 2026 vor — dann zeigt sich, ob die neue Strategie erste Spuren in den Ergebnissen hinterlässt.

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