OHB Aktie: Milliarden-Polster wächst
Europas Raumfahrtsektor boomt, und der Bremer Satellitenbauer profitiert massiv von dieser Entwicklung. Mit frisch vorgelegten Jahreszahlen für 2025 meldet das Unternehmen historische Höchststände bei den Aufträgen. Garniert wird diese Bilanz durch einen brandneuen Millionen-Deal für die europäische Wetterbeobachtung.
Zweistelliges Wachstum auf allen Ebenen
Die operative Entwicklung des vergangenen Jahres spiegelt die hohe Nachfrage im zivilen und militärischen Sektor wider. Auf Basis der soliden Resultate planen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung eine konstante Dividende in Höhe von 0,60 Euro je Aktie vorzuschlagen. Die zentralen Finanzkennzahlen für 2025 im Überblick:
- Gesamtleistung: 1.247,6 Millionen Euro (+21 Prozent)
- EBITDA: 125,6 Millionen Euro (Vorjahr: 111,1 Millionen Euro)
- EBIT: 84,0 Millionen Euro (Vorjahr: 72,0 Millionen Euro)
Historische Auftragsflut
Besonders die langfristige Absicherung des operativen Geschäfts sticht in der aktuellen Bilanz hervor. Der Auftragseingang kletterte 2025 auf einen Rekordwert von 2.078 Millionen Euro. Dementsprechend wuchs der gesamte Auftragsbestand zum Stichtag auf den historischen Höchstwert von fast 3,2 Milliarden Euro an.
Ein wesentlicher Treiber dieser Entwicklung war die Auswahl als Hauptauftragnehmer für die komplexe ESA-Wissenschaftsmission LISA. Parallel sicherte sich die Tochtergesellschaft MT Aerospace die Serienfertigung für Dutzende Ariane-6-Trägerraketen und diversifizierte ihre Kundenbasis durch Zulieferaufträge im US-Markt. Das Digital-Segment trug mit einem Auftragseingang von über 250 Millionen Euro ebenfalls maßgeblich bei, befeuert durch eine erhöhte Nachfrage im militärischen Satellitenbetrieb.
Frischer Rückenwind durch Eumetsat
Pünktlich zur Bilanzvorlage vermeldete der Konzern gestern einen weiteren Großauftrag. Eumetsat bestellt für 248 Millionen Euro 20 Mikrosatelliten für das EPS-Sterna-Programm. Die ersten sechs Einheiten dieser neuen Wetterbeobachtungs-Generation sollen 2029 ins All starten.
Dieser Deal fügt sich nahtlos in ein politisch begünstigtes Marktumfeld ein. Die Europäische Union plant in ihrem kommenden Haushaltsplan bis 2034 Investitionen von 131 Milliarden Euro für die Bereiche Resilienz, Verteidigung und Raumfahrt.
Um von diesen Budgets in weiteren regionalen Märkten zu profitieren, expandierte das Unternehmen kürzlich mit einer neuen Tochtergesellschaft nach Großbritannien. Mit dem massiven Auftragsbestand von über drei Milliarden Euro im Rücken verfügt der Konzern über eine gesicherte Umsatzabdeckung für die kommenden Jahre. Diese fundamentale Absicherung stützt den jüngsten Aufwärtstrend der Aktie auf dem Handelsparkett.
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