Porsche AG Aktie: Bedrückte Stimmung?!
Von 14,1 Prozent auf 1,1 Prozent — die operative Umsatzrendite der Porsche AG hat sich im Geschäftsjahr 2025 nahezu aufgelöst. Jefferies hat die Zahlen nun bewertet und das Kursziel gesenkt. Die Frage ist, ob der neue CEO Michael Leiters mit seiner "Strategy 2035" die Wende einleiten kann.
Außerordentliche Lasten drücken das Ergebnis
Die Jahresergebnisse 2025, veröffentlicht am 11. März, fielen ernüchternd aus. Der Konzernumsatz sank von 40,1 auf 36,3 Milliarden Euro, das operative Ergebnis brach auf 413 Millionen Euro ein. Verantwortlich dafür waren außerordentliche Aufwendungen von rund 3,9 Milliarden Euro — entstanden durch die Neuausrichtung der Produktstrategie, Investitionen in Batterietechnologie und Belastungen durch US-Zölle. Trotz allem schlägt der Vorstand eine Dividende von 1,01 Euro je Vorzugsaktie vor, ein Signal an Aktionäre, dass das Unternehmen die Krise als temporär betrachtet.
Jefferies reagierte auf die Zahlen mit einer Kurszielanpassung von 45 auf 41 Euro und behielt das "Hold"-Rating bei. Analyst Philippe Houchois verwies auf signifikante operative Herausforderungen und reduzierte seine Schätzungen für Umsatz und Cashflow in den kommenden Jahren. CEO Leiters, seit rund 70 Tagen im Amt, habe in seiner ersten Grundsatzrede keinen radikalen Strategiewechsel vollzogen — was Jefferies offenbar als fehlenden Impuls wertet.
Strategy 2035: Klasse statt Masse
Leiters' Antwort auf die Krise heißt "Value over Volume". Unter dem Motto „Schlanker, schneller und noch begehrlicher" setzt die neue Strategie auf Exklusivität statt Absatzmengen — besonders mit Blick auf China, wo der Preiskampf bei Elektrofahrzeugen die Margen belastet. Produktseitig soll der vollelektrische Cayenne eine wichtige Rolle spielen, flankiert von neuen emotionalen Derivaten in margenstarken Segmenten. Intern plant das Management schlankere Strukturen und kürzere Entscheidungswege.
Für 2026 erwartet Porsche einen Umsatz zwischen 35 und 36 Milliarden Euro sowie eine operative Marge von 5,5 bis 7,5 Prozent. Finanzvorstand Jochen Breckner warnte jedoch, dass Sondereffekte im hohen dreistelligen Millionenbereich auch im laufenden Jahr noch anfallen könnten.
Die Aktie notiert aktuell knapp über ihrem 52-Wochen-Tief und damit rund 14 Prozent unter dem 200-Tage-Durchschnitt — der Markt preist die Unsicherheit des Übergangsjahres weiterhin ein. Ob die neue Strategie die nötige Überzeugungskraft entfaltet, wird sich spätestens an den nächsten Quartalszahlen ablesen lassen.
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