Porsche AG Aktie: Fallstricke allgegenwärtig!
Der Sportwagenbauer steckt in einer ernsten Krise. Nach der Veröffentlichung enttäuschender Auslieferungszahlen für 2025 erlebte die Aktie die schwächste Handelswoche seit dem Börsengang im Jahr 2022. Besonders der einstige Wachstumsmotor China gerät ins Stottern und zieht die gesamte Bilanz tief ins Minus, was Anleger fluchtartig den Ausstieg suchen lässt.
- Globaler Rückgang: Weltweite Auslieferungen sinken um 10 Prozent auf 279.449 Fahrzeuge.
- China-Debakel: Absatz im wichtigsten Markt bricht um 26 Prozent ein.
- Kursreaktion: Aktie verliert auf Wochensicht über 10 Prozent.
Historischer Einbruch bei den Verkaufszahlen
Die am Freitag gemeldeten Zahlen markieren den stärksten prozentualen Rückgang seit der Finanzkrise 2009. Während Nordamerika als einziger Lichtblick das Vorjahresniveau halten konnte, offenbart der Blick nach Fernost massive Probleme. In China sanken die Auslieferungen auf nur noch 41.938 Fahrzeuge – das vierte rückläufige Jahr in Folge. Auch in Europa und auf dem deutschen Heimatmarkt musste Porsche Federn lassen, mit Rückgängen von 13 beziehungsweise 16 Prozent.
Das Management begründet diese Entwicklung mit "anhaltend schwierigen Marktbedingungen" und verweist auf die Strategie "Value over Volume". Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt die Modellpolitik: Während die Gesamtvolumina schrumpfen, erzielte zumindest die Ikone 911 einen neuen Auslieferungsrekord.
Analysten ziehen die Reißleine
Der Kapitalmarkt reagierte prompt und unbarmherzig auf die Daten. Die Aktie beendete die Woche bei 42,40 Euro, was einem Wochenverlust von 10,76 Prozent entspricht. Damit nähert sich der Titel bedrohlich seinem 52-Wochen-Tief bei 39,81 Euro.
Auch die Experten revidieren ihre Einschätzungen. Die britische Investmentbank Barclays stufte die Aktie direkt auf "Sell" herab. Die UBS senkte ihr Kursziel und beließ die Einstufung auf "Neutral". Der allgemeine Tenor ist deutlich: Das Vertrauen in eine schnelle Erholung schwindet, der Analystenkonsens tendiert mittlerweile nur noch zu "Hold".
Neuer CEO unter Zugzwang
Für den neuen Vorstandsvorsitzenden Michael Leiters, der sein Amt erst zum Jahreswechsel angetreten hat, könnte der Start kaum schwieriger sein. Seine Hauptaufgabe wird es sein, die Marke im schwierigen chinesischen Umfeld neu zu positionieren, um den Abwärtstrend zu stoppen.
Entscheidend wird nun der 11. März 2026. An diesem Tag veröffentlicht Porsche den vollständigen Jahresfinanzberichts für 2025. Erst dann wird sich zeigen, wie stark der Volumenrückgang tatsächlich auf die Margen und die Profitabilität durchgeschlagen hat – Faktoren, die für die zukünftige Kursentwicklung maßgeblich sein werden.
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