Plug Power kommt nicht zur Ruhe. Nachdem der Wasserstoff-Spezialist bereits mit operativen Herausforderungen und einem fallenden Aktienkurs zu kämpfen hat, droht nun zusätzliches juristisches Ungemach. Mehrere US-Kanzleien haben Sammelklagen eingereicht und werfen dem Management irreführende Kommunikation vor, während Anleger um den verbliebenen Wert ihrer Investments bangen.

Streit um Milliardenkredit

Im Zentrum der juristischen Auseinandersetzungen steht eine Kreditgarantie des US-Energieministeriums (DOE) in Höhe von 1,66 Milliarden US-Dollar. Kanzleien wie Bleichmar Fonti & Auld sowie Pomerantz werfen dem Unternehmen vor, die Wahrscheinlichkeit der Nutzung dieser staatlichen Mittel falsch dargestellt zu haben. Konkret geht es um die geplante Finanzierung großer Wasserstoff-Produktionsanlagen.

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Laut der Klageschrift, die unter anderem im Fall Ortolani v. Plug Power Inc. eingereicht wurde, verschleierte das Management operative Probleme und führte Investoren bezüglich eines Strategiewechsels hin zu kleineren Projekten in die Irre. Der relevante Zeitraum für die Sammelklagen erstreckt sich vom 17. Januar bis zum 13. November 2025. Geschädigte Anleger können sich noch bis zum 3. April 2026 als Hauptkläger melden.

Kapitalbedarf drückt Stimmung

Die Klagen folgen auf eine Phase heftiger Kursverluste im vergangenen Jahr. Besonders im November 2025 brach die Aktie ein, nachdem Medienberichte Risiken bei der Kreditumsetzung thematisiert hatten. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch im aktuellen Kurs von 1,58 Euro wider, der weit entfernt vom 52-Wochen-Hoch bei 3,51 Euro notiert.

Um den laufenden Betrieb zu sichern und einen Reverse Split zu vermeiden, haben die Aktionäre kürzlich einer drastischen Maßnahme zugestimmt: Die Anzahl der genehmigten Stammaktien wurde von 1,5 auf drei Milliarden verdoppelt. Dieser Schritt ermöglicht dem Unternehmen zwar die Aufnahme von frischem Kapital, bedeutet für Bestandsaktionäre jedoch eine potenzielle massive Verwässerung ihrer Anteile.

Blick auf die Margen

Während die juristischen Mühlen mahlen, kämpft Plug Power weiterhin um die Profitabilität. Zwar verbesserte sich die Bruttomarge in den ersten drei Quartalen 2025 auf minus 51,1 Prozent – eine deutliche Steigerung gegenüber den minus 89,3 Prozent im Vorjahr – doch das Unternehmen verbrennt nach wie vor Geld. Die Kombination aus drohenden Prozesskosten und dem hohen Kapitalbedarf für das operative Geschäft dürfte die Volatilität der Aktie in den kommenden Monaten hochhalten.

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