Mark Zuckerberg setzt klare Prioritäten – und die gehen zu Lasten der Belegschaft. Während Meta die Aktienvergütungen für Mitarbeiter erneut zusammenstreicht, fließen Rekordsummen in die Infrastruktur. Der Tech-Gigant baut radikal um, um im Wettlauf um künstliche Intelligenz die Führung zu behalten.

Einschnitte beim Personal

Zum zweiten Mal in Folge kürzt der Konzern die jährlichen Aktienpakete für den Großteil der Angestellten. Nach einem Einschnitt von rund zehn Prozent im Vorjahr fallen die Zuteilungen nun um weitere fünf Prozent geringer aus. Doch der Kostendruck beschränkt sich nicht nur auf die Vergütung: In der Reality-Labs-Sparte, die lange Zeit Milliarden für das Metaverse verbrannte, mussten kürzlich rund zehn Prozent der etwa 15.000 Mitarbeiter ihren Hut nehmen.

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Milliarden für Nvidia-Hardware

Das bei der Belegschaft eingesparte Kapital wird fast nahtlos in den massiven Ausbau der Rechenzentren umgeleitet. Die Prognose für die Investitionsausgaben (CapEx) im Jahr 2026 liegt zwischen 115 und 135 Milliarden Dollar – ein gewaltiger Sprung im Vergleich zu den 72,2 Milliarden Dollar des Jahres 2025.

Kernstück dieser Strategie ist eine vertiefte Partnerschaft mit Nvidia. Meta plant den Einsatz von Millionen der neuen Blackwell- und Rubin-Grafikchips sowie die erstmalige großflächige Nutzung von Nvidias Grace-CPUs. Ziel ist der Aufbau einer Infrastruktur für das, was das Unternehmen als "persönliche Superintelligenz" bezeichnet.

Neue Produkte und politischer Einfluss

Parallel zum Infrastruktur-Ausbau richtet Meta auch sein Produktportfolio neu aus. Berichten zufolge soll noch in diesem Jahr eine Smartwatch mit integriertem KI-Assistenten erscheinen – eine Wiederbelebung des 2022 gestoppten Projekts "Malibu 2". Um das regulatorische Umfeld für diese Expansion zu sichern, plant das Unternehmen zudem Rekordausgaben von 65 Millionen Dollar zur Unterstützung KI-freundlicher Politiker in den USA.

An der Börse wird der klare Fokus auf Effizienz und KI-Wachstum honoriert. Die Aktie schloss am Freitag mit einem Plus von 1,53 Prozent bei 556,30 Euro. Dennoch steht das Papier auf Sicht von 12 Monaten mit fast 16 Prozent im Minus, was den Handlungsdruck auf das Management unterstreicht. Mit der kommenden Quartalsdividende von 0,525 Dollar je Aktie (Ex-Tag 16. März) versucht Meta, die Geduld der Anleger während dieser kostspieligen Transformation zu belohnen.

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