Plug Power gleicht derzeit einem Börsen-Krimi, bei dem die Anleger in jeder Handelsminute mit einem neuen Plot-Twist rechnen müssen. Zwischen existenziellen Abstimmungen und operativen Meilensteinen herrscht ein regelrechter Nervenkrieg, der selbst hartgesottene Wasserstoff-Fans an ihre Belastungsgrenze bringt. Während das Management verzweifelt versucht, das Ruder durch massive Kapitalmaßnahmen herumzureißen, fragen sich viele Investoren: Sehen wir hier gerade die lang ersehnte Wende oder nur ein letztes Aufbäumen vor dem nächsten Sturzflug?

Die bittere Pille der Verwässerung

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Das wohl folgenreichste Ereignis im Februar 2026 war die Entscheidung der Aktionäre, das genehmigte Aktienkapital von 1,5 Milliarden auf stolze 3 Milliarden Stück zu verdoppeln. Ein notwendiges Übel, um den drohenden Bankrott abzuwenden und frisches Kapital für Prestigeprojekte in Namibia und Europa einzusammeln. Zwar wurde der gefürchtete „Reverse Stock Split“ damit vorerst vertagt, doch die Kehrseite ist eine massive Verwässerung der bestehenden Anteile.

Zwischen Pipeline-Erfolgen und Gerichtssälen

Operativ sendet Plug Power durchaus Lebenszeichen: Die Fertigstellung der 100-MW-Anlage in Portugal und der Anschluss einer wichtigen Wasserstoffpipeline in den Niederlanden zeigen, dass die Technik funktioniert. Doch dieser Fortschritt wird von dunklen juristischen Wolken überschattet. Neue Sammelklagen werfen dem Konzern vor, die Öffentlichkeit über Darlehensgarantien und Projektfortschritte getäuscht zu haben. Diese rechtliche Unsicherheit lastet wie Blei auf dem Kurs, der sich mühsam in der Zone zwischen 1,80 und 1,90 USD behauptet.

Showdown am 26. Februar

Alle Augen richten sich nun auf den kommenden Donnerstag. Wenn Plug Power die Zahlen für das vierte Quartal 2025 präsentiert, geht es um mehr als nur Bilanzen – es geht um die Glaubwürdigkeit. Kann das neue Management beweisen, dass der „Cash Burn“ endlich unter Kontrolle ist? Sollten die Zahlen enttäuschen, könnte die rätselhafte Volatilität der letzten Tage durchaus in einen schmerzhaften Ausverkauf münden.

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