Plug Power kämpft derzeit an mehreren Fronten. Kurz vor den Quartalszahlen verschafft sich das Wasserstoff-Unternehmen durch einen Asset-Verkauf dringend benötigte Liquidität, doch gleichzeitig droht juristischer Ärger. Während Anleger auf die Bilanz warten, rückt eine Sammelklage wegen angeblich irreführender Aussagen zur Finanzierung in den Fokus.

Liquiditätssicherung vor den Zahlen

Um die finanzielle Basis zu stärken, hat das Unternehmen am 26. Februar Vermögenswerte im Wert von 132,5 Millionen US-Dollar an Stream Data Centers veräußert. Dieser Schritt ist laut Marktberichten ein zentraler Baustein eines umfassenderen Liquiditätsplans, der darauf abzielt, kurzfristig über 275 Millionen US-Dollar zu generieren.

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Das Timing dieser Maßnahme ist kein Zufall. Sie erfolgt unmittelbar vor der Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025, die für den 2. März angesetzt sind. Der Markt achtet nun genau darauf, wie sich diese Transaktion auf die Bilanzstruktur auswirkt.

Sammelklage belastet Stimmung

Parallel zu den Finanzierungsbemühungen wächst der juristische Gegenwind. Die Kanzlei BFA Law hat Investoren über eine Frist bis zum 3. April 2026 informiert, um sich als Hauptkläger einer Sammelklage zu melden. Der Vorwurf wiegt schwer: Das Unternehmen soll falsche Angaben zur Wahrscheinlichkeit eines 1,66-Milliarden-Dollar-Kredits durch das US-Energieministerium (DOE) sowie zum Fortschritt beim Bau von Wasserstoffproduktionsanlagen gemacht haben.

Diese Unsicherheiten haben deutliche Spuren im Chart hinterlassen. In den letzten 30 Tagen verlor das Papier über 25 Prozent an Wert. Auch Analysten zeigen sich uneins über die Zukunftsaussichten. Während der allgemeine Konsens auf "Hold" lautet, gehen die Kursziele extrem weit auseinander – die Spanne reicht von pessimistischen 0,50 US-Dollar bis zu 7,00 US-Dollar auf Zwölf-Monats-Sicht.

Entscheidende Woche

Für Anleger liegt der Fokus nun auf dem 2. März. Die anstehenden Jahreszahlen werden nicht nur operativen Aufschluss geben, sondern auch zeigen, ob die jüngsten Liquiditätsmaßnahmen ausreichen, um die skeptische Marktstimmung zu drehen.

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