SKF Aktie: Aufbruch mit Vertevo
Der schwedische Wälzlager-Spezialist SKF treibt seine strategische Transformation voran und verleiht seinem geplanten Börsengang ein Gesicht. Mit der Bekanntgabe des Namens „SKF Vertevo“ für das künftige eigenständige Automobilgeschäft nimmt die Aufspaltung des Konzerns nun konkrete Formen an. Doch was verspricht sich das Management von dieser Evolution und wie sieht der Zeitplan für Anleger aus?
Strategische Trennung im Fokus
Der Name Vertevo, eine Wortschöpfung aus dem lateinischen „vertere“ (drehen/wandeln) und „Evolution“, soll den Wandel der Sparte symbolisieren. Hinter der Namensgebung steckt ein klarer Plan: SKF will die Bereiche Industrie und Automotive vollständig voneinander trennen, um zwei fokussierte Unternehmen zu schaffen. Ziel ist es, dass beide Einheiten schneller auf ihre jeweiligen Marktdynamiken reagieren und so den langfristigen Wert für die Aktionäre steigern können.
Bisher agiert das Automobilgeschäft noch als Tochtergesellschaft innerhalb der SKF Gruppe. Durch die Eigenständigkeit soll die Sparte künftig unabhängigere Geschäftsentscheidungen treffen und sich agiler an den globalen Mobilitätsmarkt anpassen können. Dass dieser Schritt notwendig ist, zeigen die jüngsten Geschäftszahlen. Während das Industriesegment im Schlussquartal 2025 organisch um 2,3 Prozent wuchs, musste die Automotive-Sparte einen Umsatzrückgang von 5,8 Prozent hinnehmen.
Fahrplan für den Börsengang
Trotz des herausfordernden Marktumfelds hält SKF an seinem Zeitplan fest. Die Notierung von SKF Vertevo an der Nasdaq Stockholm ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Die Aktie selbst zeigte sich zuletzt volatil: Am Freitag gab der Kurs um 2,23 Prozent auf 24,12 Euro nach und lag damit exakt auf dem Niveau der Tagesveränderung unter dem jüngsten 52-Wochen-Hoch. Dennoch verzeichnet der Titel auf Sicht von zwölf Monaten ein deutliches Plus von über 17 Prozent.
Anleger erhalten in den kommenden Wochen weitere wichtige Einblicke in den Prozess. Am 5. März wird das Management auf der Carnegie Capital Goods Conference Details zur Strategie erläutern, gefolgt von der Veröffentlichung des Geschäftsberichts am 6. März. Die endgültige Entscheidung über die Abspaltung liegt bei den Aktionären, die auf der Jahreshauptversammlung am 21. April 2026 über das Vorhaben abstimmen werden. Bis zum geplanten IPO Ende 2026 wird SKF Vertevo zunächst weiterhin unter dem Dach der Gruppe operieren.
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