Der Kurs von Plug Power geriet zuletzt erneut unter Druck. Zeitweise fiel die Notierung um mehr als 4 % und rutschte unter 1,54 Euro. Damit markierte der Titel ein neues Verlaufstief innerhalb der seit Monaten dominierenden Abwärtsbewegung. Kurz darauf setzte eine leichte Gegenreaktion ein.

Am Freitag erreichte die Aktie 1,63 Euro. Der Anstieg von 1,59 % wirkt auf den ersten Blick freundlich, ändert aber nichts am charttechnischen Bild. Für eine Trendwende fehlen nur wenige Cent, faktisch bleibt der Titel jedoch unter wichtigen Durchschnittslinien.

Am 2. März ist es so weit!

Der Markt richtet den Blick inzwischen auf den 2. März 2026. An diesem Tag veröffentlicht das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Investoren erwarten klare Angaben zur Liquidität, zur Höhe des Mittelabflusses und zum Stand der Sparmaßnahmen. Nach mehreren Kapitalmaßnahmen steht die Finanzstruktur im Fokus.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Plug Power?

Plug Power hat in den vergangenen Jahren massiv neue Aktien ausgegeben. Vor fünf Jahren zählte das Unternehmen rund 566 Millionen ausstehende Aktien. Inzwischen liegt die Zahl bei etwa 1,39 Milliarden. Anfang Februar stimmten die Anteilseigner einer Erhöhung des genehmigten Kapitals von 1,5 auf 3,0 Milliarden Stammaktien zu. Die Satzungsänderung trat am 12. Februar in Kraft. Damit verschafft sich das Management zusätzlichen Spielraum für weitere Platzierungen.

Bereits seit September 2025 läuft ein Verkaufsprogramm mit einem Volumen von bis zu 1 Milliarde Dollar. Hinzu kamen im November 2025 Wandelanleihen über 431 Millionen Dollar. Nach Abzug von Kosten flossen netto 399 Millionen Dollar zu. Das Unternehmen nutzte einen Teil der Mittel, um höher verzinste Verbindlichkeiten abzulösen.

Parallel trennt sich Plug Power von Vermögenswerten. Das Standortprojekt Gateway im Bundesstaat New York geht an Stream Data Centers. Der Kaufpreis beträgt mindestens 132,5 Millionen Dollar und kann auf 142 Millionen Dollar steigen. Stream hinterlegte 6 Millionen Dollar als Anzahlung. Der Abschluss ist bis spätestens 30. Juni 2026 vorgesehen. Plug Power kündigte an, die Liquidität im laufenden Jahr um mehr als 275 Millionen Dollar verbessern zu wollen.

Neben der Finanzierung belasten juristische Risiken. In den USA laufen Sammelklagen im Zusammenhang mit Aussagen zu einer Kreditgarantie des US-Energieministeriums über 1,66 Milliarden Dollar. Die kommenden Quartalszahlen liefern daher nicht nur operative Daten, sondern auch Hinweise darauf, wie belastbar die aktuelle Kapitalbasis tatsächlich ist. Am 2. März wird sich sehr viel nun bewahrheiten müssen.

Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 27. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...