Philip Morris Aktie: Transformation zeigt Wirkung
Philip Morris International hat am Mittwoch auf der Consumer Analyst Group of New York Conference (CAGNY) 2026 seine strategische Neuausrichtung präsentiert. Das Ergebnis: Bereits über 40 Prozent der Konzernerlöse stammen heute aus rauchfreien Produkten – deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren. CEO Jacek Olczak und CFO Emmanuel Babeau machten klar, dass die Umstellung auf IQOS, ZYN und VEEV kein Marketing-Gag ist, sondern sich messbar in den Zahlen niederschlägt.
Die Prognose für 2026 bleibt unverändert: Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 8,38 und 8,53 Dollar liegen – ein Plus von 11,1 bis 13,1 Prozent gegenüber 2025. Ohne Währungseffekte bedeutet das immer noch ein Wachstum von 7,5 bis 9,5 Prozent. Das Unternehmen bekräftigte zudem seinen mittelfristigen Wachstumspfad: Für die Jahre 2026 bis 2028 plant Philip Morris mit einem organischen Umsatzwachstum von 6 bis 8 Prozent jährlich.
Rauchfreie Produkte werden zum Umsatztreiber
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Rauchfreie Produkte erzielen pro verkaufter Einheit das 2,5-fache an Erlösen im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten. Beim Bruttogewinn liegt der Faktor sogar bei 2,6. Mit anderen Worten: Jeder Raucher, der auf IQOS oder ein anderes rauchfreies Produkt umsteigt, bringt Philip Morris deutlich mehr Geld ein – selbst wenn das absolute Volumen gleich bleibt.
Die Bruttomarge bei rauchfreien Produkten erreichte zuletzt fast 70 Prozent und liegt damit vier Prozentpunkte über der von klassischen Zigaretten. Das Volumen der rauchfreien Sparte wuchs 2025 um rund 20 Milliarden Stück – der höchste Zuwachs seit Jahren. Besonders bemerkenswert: In drei von vier Regionen stammt mittlerweile mehr als die Hälfte der Umsätze aus rauchfreien Produkten. Diese drei Regionen tragen 75 Prozent zum operativen Gewinn bei.
Taiwan als Blaupause für weitere Märkte
Ein Beispiel für das Potenzial geschlossener Märkte lieferte Taiwan. Dort erreichte IQOS innerhalb von nur drei Monaten nach der Markteinführung einen Marktanteil von 6 Prozent in Taipeh. Jacek Olczak betonte, dass Philip Morris in Taiwan historisch nur einen niedrigen einstelligen Marktanteil bei Zigaretten hatte – mit IQOS verdoppelt sich die Präsenz im Gesamtmarkt innerhalb eines Jahres.
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Der CEO verwies auf weitere große Märkte mit insgesamt über 440 Milliarden verkauften Zigaretten pro Jahr, die noch geschlossen sind: Indien, Türkei, Brasilien und Vietnam. In diesen Ländern stiegen die Zigarettenverkäufe zuletzt sogar an – ein aus gesundheitspolitischer Sicht kontraproduktives Ergebnis. Sobald Regulierungen fallen, dürfte Philip Morris von der aufgestauten Nachfrage profitieren.
Cashflow und Aktionärsrendite im Fokus
Für die Jahre 2026 bis 2028 strebt Philip Morris einen operativen Cashflow von rund 45 Milliarden Dollar an. Die Investitionsausgaben sollen sich zwischen 1,3 und 1,5 Milliarden Dollar stabilisieren. Bis Ende 2026 will das Unternehmen das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA auf nahe 2 senken.
Die Dividendenpolitik wird angepasst: Philip Morris peilt künftig eine Ausschüttungsquote von 75 Prozent des Nettogewinns an. 2025 stieg die Dividende bereits um fast 9 Prozent. Emmanuel Babeau unterstrich, dass die verbesserte Profitabilität und der starke Cashflow mehr Flexibilität bei der Kapitalallokation schaffen – auch für zusätzliche Aktionärsrenditen.
Seit der Abspaltung von Altria übertraf Philip Morris bei der Gesamtrendite sowohl den MSCI Tobacco Index als auch den S&P 500 und den US-Konsumgüterindex. Die letzten drei Jahre brachten jeweils ein zweistelliges Gewinnwachstum in Dollar – ein Trend, der sich laut Management fortsetzen soll.
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