Die Marke von 2 Euro rückt bei der Aktie von DroneShield wieder in den Mittelpunkt. Am Dienstag verlor das Papier -2,4 % und schloss bei 1,92 Euro.  Heute ging es wiederum um rund 1,97 % aufwärts. Die Aktie kommt auf einen Kurs von 1,96 Euro. Trotz dieser Bewegung notiert der Kurs weiterhin in unmittelbarer Nähe zu dieser psychologisch wichtigen Schwelle. Bereits am Montag sowie am Freitag zuvor hatte die Aktie spürbar zugelegt.

Aus technischer Sicht verdichtet sich die Lage. Der GD200 verläuft aktuell bei 1,98 Euro und liegt damit nur wenige Cent über dem letzten Schlusskurs. Steigt die Aktie über 2 Euro, dreht sich das Bild bei mehreren Indikatoren gleichzeitig. In diesem Fall lägen Kurs und wichtige Durchschnittslinien wieder in einer Konstellation, die chartorientierte Marktteilnehmer häufig als positives Signal interpretieren. Noch fehlt dieser Schritt.

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Die jüngsten Schwankungen zeigen ein widersprüchliches Bild, auch in der vergangenen Woche schon. Am Donnerstag gab der Wert um 7,8 % nach, einen Tag später folgte ein Plus von 4,5 %. Klare unternehmensspezifische Nachrichten lösten diese Bewegungen nicht aus. Das Geschehen wirkt stark von kurzfristigen Erwartungen geprägt. Marktteilnehmer reagieren sensibel auf Stimmungsimpulse im Verteidigungssektor.

Wohin will die Aktie eigentlich?

Dabei bleiben die strukturellen Rahmenbedingungen für Anbieter von Abwehrsystemen gegen Drohnen grundsätzlich günstig. Auf der Sicherheitskonferenz in München diskutierten Vertreter zahlreicher Staaten über die künftige Ausrichtung ihrer Verteidigungspolitik. Mehrere Wortmeldungen unterstrichen den Willen, die Ausgaben zu erhöhen. Insbesondere die USA fordern seit Längerem, dass europäische Partner ihre Budgets ausweiten.

DroneShield entwickelt und vertreibt Systeme zur Erkennung und Abwehr unbemannter Fluggeräte. Steigen die Verteidigungsetats, wächst auch das potenzielle Auftragsvolumen in diesem Segment. Konkrete Zusagen erhielt das Unternehmen im Zuge der Konferenz zwar nicht, doch die politische Grundhaltung spricht für anhaltendes Interesse an entsprechenden Technologien.

Den nächsten harten Prüfstein setzt das Unternehmen selbst. Am 4. März veröffentlicht DroneShield die Zahlen zum vierten Quartal des vergangenen Jahres. Umsatz, Auftragseingang und Ergebnis rücken dann in den Fokus. Der Markt wird genau analysieren, ob sich das politische Umfeld bereits in konkreten Geschäftsdaten niederschlägt. Bis dahin bestimmt vor allem die technische Ausgangslage rund um die 2-Euro-Marke das kurzfristige Geschehen.

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