Nvidia zeigt sich am Mittwoch von seiner starken Seite: Die Aktie des KI-Chipriesen legte vorbörslich um 2,6 Prozent zu und führte damit die Tech-Riesen an der Wall Street an. Verantwortlich für den Kurssprung ist eine strategische Partnerschaft mit Meta, die das Ausmaß der KI-Investitionen im Silicon Valley verdeutlicht.

Meta hat angekündigt, über mehrere Jahre hinweg Millionen von Nvidia-Prozessoren der neuesten Generationen Blackwell und Rubin zu kaufen. Brancheninsider sprechen von einem Gesamtvolumen im zweistelligen Milliardenbereich. Die Partnerschaft umfasst dabei nicht nur einzelne Chip-Lieferungen, sondern ein umfassendes Paket aus On-Premises-, Cloud- und KI-Infrastruktur.

Engere Bindung im KI-Rennen

Der Deal festigt die ohnehin schon enge Beziehung zwischen den beiden Technologiekonzernen. Meta setzt seit Jahren auf Nvidia-Hardware für seine KI-Projekte, doch die neue Vereinbarung hebt diese Zusammenarbeit auf ein neues Level. Für Nvidia bedeutet dies nicht nur Planungssicherheit, sondern auch einen prestigeträchtigen Referenzkunden im hart umkämpften KI-Markt.

Interessanterweise reagierte die Meta-Aktie zurückhaltender und gab vorbörslich um 0,6 Prozent nach. Die massiven Investitionen dürften kurzfristig auf die Margen drücken – ein Punkt, der Anleger offenbar nervös macht.

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Portfolioumbau sorgt für Bewegung

Parallel zum Meta-Deal wurde bekannt, dass Nvidia seine Beteiligungen umstrukturiert hat. Laut einem aktuellen 13F-Filing bei der Börsenaufsicht SEC stieg der Chipriese beim Halbleiter-Designunternehmen Synopsys ein. Gleichzeitig trennte sich Nvidia von Anteilen an Applied Digital und Recursion Pharmaceuticals – deren Aktien reagierten prompt mit Kursverlusten von 8 respektive 13 Prozent.

Besonders pikant: Nvidias Investment in Intel, das im September 2025 mit einem Volumen von fünf Milliarden Dollar angekündigt worden war, hat sich bereits verdoppelt. Ein beachtlicher Erfolg für eine strategische Beteiligung, die damals für Aufsehen gesorgt hatte.

Das Gesamtbild an der Wall Street zeigt sich am Mittwoch freundlich. Der Dow Jones legte um 0,6 Prozent auf 49.824 Punkte zu, der S&P 500 kletterte um 0,9 Prozent. Die Nasdaq als technologielastiger Index profitierte besonders und gewann 1,3 Prozent. Neben Nvidia sorgte auch Micron für Impulse – die Aktie schoss um 5,9 Prozent nach oben, nachdem David Teppers Appaloosa Management seine Position um 200 Prozent aufgestockt hatte.

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