Valmet positioniert sich verstärkt als Partner für die industrielle Dekarbonisierung in Europa. Mit einem neuen Großauftrag zur Wärmerückgewinnung in Polen untermauert das Unternehmen seine Rolle beim ökologischen Umbau der Energiewirtschaft. Für Investoren rückt dabei zunehmend die Qualität des Auftragsbestands und die finanzielle Beständigkeit in den Vordergrund.

In Zusammenarbeit mit dem Versorger Veolia liefert Valmet ein System zur Rauchgaskondensation für ein Kraftwerk im polnischen Łódź. Die Anlage soll ab dem dritten Quartal 2027 mehr als 50 Megawatt Wärme in das Fernwärmenetz einspeisen und den CO2-Ausstoß jährlich um rund 82.000 Tonnen senken. Wichtig für die Einordnung: Der Auftrag wurde bereits im Schlussquartal 2025 verbucht und dient somit als Bestätigung für die Substanz des bestehenden Auftragsbestands.

Operative Impulse und asiatische Nachfrage

Parallel dazu zeigt Valmet Präsenz auf dem asiatischen Markt. Erst kürzlich sicherte sich der Konzern einen Auftrag über drei Papiermaschinen für die chinesische Yusen-Gruppe. Im Gegensatz zum Projekt in Polen wird dieser Deal bereits für das erste Quartal 2026 gewertet. Dies unterstreicht die anhaltende Nachfrage im Industriesektor trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten.

Diese operativen Erfolge bilden die Basis für die finanzielle Planung des laufenden Geschäftsjahres. Nach einem soliden Jahr 2025 konzentriert sich das Management nun auf die Sicherung der Margen und die Effizienzsteigerung.

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Die Eckpunkte für Anleger:

  • Umsatz 2025: Rund 5,2 Milliarden Euro bei einer EBITA-Marge von 11,9 Prozent.
  • Prognose 2026: Erwartet wird ein Umsatz auf Vorjahresniveau bei stabiler bis leicht steigender Profitabilität.
  • Dividende: Vorgeschlagene Ausschüttung von 1,35 Euro je Aktie, zahlbar in zwei Tranchen im April und Oktober 2026.

Fokus auf Rendite und Cashflow

Die Aktie reagierte heute positiv auf die Bestätigung der operativen Fortschritte und legte um 1,65 % auf 28,26 Euro zu. Damit bewegt sich der Titel weiterhin in einer stabilen Seitwärtsrange, während der Markt die strategische Ausrichtung auf Cashflow-Generierung statt auf aggressives Umsatzwachstum verarbeitet. Mit einer Dividendenrendite, die durch die zweistufige Auszahlung abgesichert werden soll, spricht Valmet derzeit vor allem wertorientierte Anleger an.

Die kommenden Wochen stehen im Zeichen der Hauptversammlung am 25. März 2026 in Helsinki, bei der Aktionäre über den Dividendenvorschlag und die Zusammensetzung des Verwaltungsrats abstimmen. Ein detaillierterer Einblick in die operative Dynamik des laufenden Jahres wird am 28. April 2026 mit der Veröffentlichung der Zwischenberichte zum ersten Quartal erwartet.

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