Pfizer Aktie: Dividende lockt
Pfizer zieht am Wochenende die Aufmerksamkeit von Einkommensinvestoren auf sich. Mit einer Forward-Dividendenrendite von rund 6,9 Prozent gehört der Pharmariese zu den attraktivsten Ausschüttern im Gesundheitssektor. Doch während die Rendite überzeugt, sorgt die hohe Ausschüttungsquote für Diskussionen.
Einkommen versus Spielraum
Die Zahlen sprechen für sich: Bei einer Investition von 10.000 US-Dollar winken jährlich etwa 690 US-Dollar passive Einnahmen. Das Problem: Die Ausschüttungsquote liegt bei 99,4 Prozent. Pfizer schüttet damit nahezu den gesamten Gewinn an Aktionäre aus. Als stabilisierender Faktor gilt der solide freie Cashflow, der die Dividendenzahlungen stützen soll.
Mit einem KGV von 14,93 wirkt die Bewertung moderat. Der Markt preist offenbar die Herausforderungen durch auslaufende Patente und die Integration neuer Produkte ein.
Institutionelle Anleger uneinig
Jüngste Pflichtverlautbarungen zeigen ein gespaltenes Bild bei institutionellen Investoren. Aviance Capital Partners stockte seine Position im dritten Quartal um 41,6 Prozent auf und kaufte über 41.000 zusätzliche Aktien. Gleichzeitig reduzierte die Bank Hapoalim ihre Beteiligung um 38,4 Prozent und verkaufte rund 42.700 Papiere.
Die gegensätzlichen Bewegungen spiegeln die unterschiedlichen Einschätzungen zur weiteren Entwicklung des Konzerns wider. Während einige Asset Manager auf die langfristige Wertschöpfung setzen, nehmen andere nach der starken Kurserholung Gewinne mit.
Fokus auf Asset-Optimierung
Anfang Januar sicherte sich Pfizer durch einen weltweiten Lizenzvertrag mit Madrigal Pharmaceuticals 50 Millionen US-Dollar. Pfizer lizenzierte dabei Ervogastat, einen DGAT-2-Inhibitor zur Behandlung von MASH, aus. Das Unternehmen monetarisiert damit gezielt Assets außerhalb des Kerngeschäfts und behält gleichzeitig über Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren wirtschaftliche Beteiligung.
Zudem veröffentlichte der Konzern positive Phase-3-Daten zu Braftovi bei metastasiertem Darmkrebs, was die verbesserte Ansprechrate untermauert.
Defensive mit Fragezeichen
Die Aktie notiert aktuell bei 25,65 US-Dollar und damit nur knapp unter dem 52-Wochen-Hoch von 25,89 US-Dollar. Die Bewertung erscheint für einen defensiven Pharmawert mit knapp 7 Prozent Rendite fair. Der Lizenzvertrag mit Madrigal zeigt ein pragmatisches Management, das Liquidität generiert. Die Ausschüttungsquote von fast 100 Prozent bleibt jedoch der neuralgische Punkt – hier hängt viel am freien Cashflow, der die Dividende auch künftig tragen muss.
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