PepsiCo liefert zwar starke Quartalszahlen und belohnt Aktionäre mit Aktienrückkäufen, doch unter der Oberfläche kämpft der Konzern mit einem fundamentalen Problem: Die Kunden kaufen weniger Snacks. Um den anhaltenden Absatzrückgang in Nordamerika zu stoppen, vollzieht das Management nun eine signifikante Kehrtwende bei der Preisgestaltung. Die Reaktion an der Börse zeigt, dass dieser Schritt längst überfällig war.

Rabatte statt Preiserhöhungen

Trotz übertroffener Gewinnerwartungen offenbart die Bilanz deutliche Warnsignale beim Konsumverhalten. Daten zeigen, dass die Snack-Volumina in Nordamerika im Jahr 2025 um rund 5 Prozent gesunken sind. Die Antwort des Konzerns ist ungewöhnlich aggressiv: Pünktlich zum Super Bowl senkt PepsiCo die Preise für Kernmarken wie Lay’s, Doritos und Cheetos um bis zu 15 Prozent.

Marktbeobachter sehen in diesem strategischen Schwenk nicht nur eine Reaktion auf die Inflation, sondern auch die Handschrift des aktivistischen Investors Elliott Management. Dieser hatte Berichten zufolge auf operative Änderungen und ein attraktiveres Preis-Leistungs-Verhältnis gedrängt. Analysten der Citi erwarten, dass diese Maßnahmen ab dem zweiten Quartal 2026 zu einer Erholung der Absatzmengen führen könnten.

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Solide Finanzlage und Aktienrückkäufe

Finanziell steht der Konzern trotz der Absatzsorgen stabil da. Im vierten Quartal 2025 übertraf PepsiCo mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,26 US-Dollar und einem Umsatz von 29,34 Milliarden US-Dollar die Prognosen der Wall Street. Der Umsatz stieg damit im Jahresvergleich um 5,6 Prozent.

Anleger profitieren zudem von einer Ausweitung der Kapitalrückführungen. Das Unternehmen kündigte die 54. jährliche Dividendenerhöhung in Folge an und genehmigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden US-Dollar, das bis Februar 2030 laufen soll. Dies entspricht etwa 4,7 Prozent der ausstehenden Aktien.

Ausblick und Marktreaktion

Die Kombination aus soliden Zahlen und strategischem Umdenken kommt am Markt gut an. Finanzinstitute reagierten prompt auf die Neuigkeiten: Morgan Stanley hob das Kursziel auf 180 US-Dollar an, während Barclays sein Ziel auf 160 US-Dollar korrigierte. Die Aktie notiert aktuell bei 166,72 US-Dollar und damit direkt am 52-Wochen-Hoch.

Für das Geschäftsjahr 2026 gibt sich das Management vorsichtig optimistisch. Die offizielle Prognose sieht ein organisches Umsatzwachstum von 2 bis 4 Prozent vor, während der bereinigte Gewinn währungsbereinigt um mindestens 4 bis 6 Prozent zulegen soll.

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