PepsiCo steht gleich doppelt im Rampenlicht: In wenigen Tagen kommen die Quartalszahlen – und parallel taucht ein altes Regulierungsthema wieder auf der politischen Agenda auf. Für Anleger geht es damit weniger um Tagesrauschen, sondern um zwei Fragen: Wie solide liefert der Konzern operativ ab, und wie viel Reputationsrisiko steckt in der wiederbelebten Debatte um Preispraxis?

Fokus: Quartalsbericht am 3. Februar

Am 3. Februar legt PepsiCo die Zahlen für das vierte Quartal vor. Bis dahin wirkt der Handel eher abwartend. Auch aus Analystensicht ist das Bild nicht eindeutig: BNP Paribas blieb Mitte Januar bei Outperform und nennt ein Kursziel von 179 US-Dollar, Citigroup sieht 170 US-Dollar. UBS bremste dagegen die Erwartungen und hält die anstehenden Q4-Ergebnisse für potenziell „unspektakulär“ – ein Hinweis darauf, dass ein Teil des Marktes trotz defensivem Geschäftsmodell skeptisch bleibt.

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Beim Blick auf die Kurslage zeigt sich: In den vergangenen 30 Tagen liegt die Aktie rund 15% im Minus. Das unterstreicht, warum der kommende Bericht als nächster wichtiger Orientierungspunkt gilt.

Politischer Druck: FTC-Fall kommt zurück

Zusätzliche Aufmerksamkeit entsteht durch Washington: Am 28. Januar wurde bekannt, dass Senatorin Elizabeth Warren und weitere demokratische Abgeordnete bei der Federal Trade Commission (FTC) nachhaken. Konkret geht es um die Entscheidung der Behörde, eine Klage gegen PepsiCo im Mai 2025 fallen zu lassen.

Damals stand der Vorwurf im Raum, PepsiCo habe bei der Preisgestaltung große Händler wie Walmart bevorzugt. Auch wenn der juristische Vorgang Monate zurückliegt, kann die erneute politische Nachfrage den Fall reputationsseitig wieder aufladen – und damit als Störfaktor über dem Quartalsbericht hängen.

Dividende, Investoren und Strategie-Signale

Für viele Anleger bleibt die Dividende ein Kernargument: PepsiCo zahlt 1,4225 US-Dollar je Quartal, also 5,69 US-Dollar aufs Jahr hochgerechnet (laut Quelle etwa 3,8% Rendite auf dem damaligen Kursniveau).

Bei institutionellen Investoren gab es zuletzt unterschiedliche Bewegungen:
- Core Alternative Capital reduzierte im 3. Quartal 2025 seine Position deutlich und verkaufte über 86% des Bestands.
- Truist Financial senkte im selben Zeitraum nur leicht um 1,1% und hielt weiter ein Paket im Wert von über 155 Mio. US-Dollar.

Strategisch arbeitet PepsiCo außerdem an der langfristigen Ausrichtung: Ein 10-Jahres-Vertrag zur Biomethan-Versorgung mit Engie für das UK-Geschäft startet 2027 und passt zu Nachhaltigkeitszielen, verändert kurzfristig aber keine Cashflows. Gleichzeitig wird der Wettbewerb im Außerhausgeschäft rauer: Coca-Cola soll laut Bericht die Food-Court-Operationen bei Costco in den USA zurückgeholt haben.

Am 3. Februar 2026 liefern die Q4-Zahlen den nächsten harten Datenpunkt – flankiert von der Frage, ob von der FTC-Anfrage rasch eine formale Antwort kommt. Beides dürfte den Ton für die nächsten Wochen setzen: operativ über den Ergebnisbericht, kommunikativ über mögliche regulatorische Schlagzeilen.

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