Der Raumfahrtkonzern OHB schaltet in den Angriffsmodus. Mit der Gründung einer neuen Tochtergesellschaft für die "Lunar Economy" und bestätigten Gesprächen mit dem Rüstungsriesen Rheinmetall richtet sich das Unternehmen strategisch neu aus. Angesichts deutlich angehobener Prognosen stellt sich für Anleger nun die Frage: Kann der Technologiekonzern die ambitionierten Wachstumsziele operativ untermauern?

  • Neugründung: "European Moonport Company" in Bayern gestartet.
  • Verteidigung: Kooperation mit Rheinmetall in Prüfung.
  • Prognose: Auftragseingang soll auf 3 Milliarden Euro jährlich steigen.

Gestern fiel im Beisein des bayerischen Ministerpräsidenten der Startschuss für die neue Einheit in Oberpfaffenhofen. OHB will sich damit nicht mehr nur auf den Satellitenbau beschränken, sondern Lösungen für eine dauerhafte Mond-Präsenz anbieten. Dieser Schritt in die sogenannte "Lunar Economy" soll Europas Eigenständigkeit neben den dominierenden Raumfahrtnationen USA und China sichern.

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Strategische Allianz im Rüstungssektor

Parallel zur Expansion im Weltraum forciert das Unternehmen sein Verteidigungsgeschäft. Bereits Ende Januar bestätigte das Management laufende Gespräche mit Rheinmetall. Ziel ist eine Kooperation bei staatlichen Vergabeverfahren. Analysten werten diesen Schritt als logische Konsequenz im Hinblick auf geplante Großprojekte der Bundeswehr, insbesondere im Bereich sicherer Satellitenkommunikation. Die Kombination aus OHBs Raumfahrt-Expertise und Rheinmetalls militärischer Systemkompetenz dürfte die Chancen bei kommenden Ausschreibungen signifikant erhöhen.

Klarheit bei Börsennotiz und Zielen

Fundamentaler Treiber für die Bewertung ist jedoch die neue finanzielle Marschroute. Nach einem Auftragseingang von rund 2,1 Milliarden Euro im Jahr 2025 – ein Plus von 24 Prozent – liegt die neue mittelfristige Zielmarke bei durchschnittlich 3 Milliarden Euro pro Jahr. Diese Vorgabe unterstreicht das Selbstbewusstsein der Bremer.

Für zusätzliche Erleichterung am Markt sorgte eine wichtige gesellschaftsrechtliche Klarstellung: Die zwischenzeitlich diskutierten Pläne für ein Delisting sind vom Tisch. CEO Marco Fuchs betonte, dass der Zugang zum Kapitalmarkt für das weitere Wachstum essenziell bleibt und Transparenz schafft.

Mit der strategischen Weichenstellung liegt der Fokus nun auf der Umsetzung des Wachstumsplans. Der nächste verifizierbare Meilenstein für Investoren ist der 19. März 2026. Dann wird OHB den detaillierten Geschäftsbericht für 2025 vorlegen und zeigen müssen, ob die Bilanzkennzahlen den optimistischen Ausblick stützen.

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