Red Cat Holdings steht nach einer starken Rally unter Druck. Trotz eines neuen Millionenauftrags aus dem asiatisch-pazifischen Raum rutschte die Aktie am Mittwoch deutlich ab. Die Ursache: Investoren nutzen die Nachricht, um nach einem 50-prozentigen Monatsgewinn Kasse zu machen.

Neuer Auftrag aus Asien-Pazifik

Am Montag hatte Red Cat einen wichtigen Erfolg vermeldet: Ein zweiter Verbündeter der USA in der Region hat sich für das Black Widow-Drohnensystem des Unternehmens entschieden. Die Auswahl erfolgte in einem kompetitiven Ausschreibungsverfahren, die Auslieferungen sind über das gesamte Jahr 2026 geplant.

CEO Jeff Thompson betonte, dass die Entscheidung das Vertrauen internationaler Partner in US-amerikanische Systeme für umkämpfte Einsatzgebiete unterstreicht. Weder das spezifische Land noch die genauen finanziellen Details wurden bekannt gegeben – üblich bei sensiblen Militärbeschaffungen.

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Klassische Sell-the-News-Reaktion

Statt weiterer Kursgewinne folgte jedoch ein Rückschlag: Die Aktie verlor am 4. Februar rund 11,4 Prozent. Marktbeobachter werten dies als typische Gewinnmitnahme nach der jüngsten Kursentwicklung. Vor der Korrektur hatte die Aktie innerhalb eines Monats fast 50 Prozent zugelegt, getrieben von Spekulation und Momentum im Verteidigungssektor.

Die Ankündigung des Auftrags bot kurzfristig orientierten Händlern die nötige Liquidität, um Gewinne zu realisieren – unabhängig von der operativen Bedeutung des Deals.

Innovation Day als nächster Katalysator

Der Fokus richtet sich nun auf den 27. Februar 2026. An diesem Tag lädt Red Cat zum Innovation Day in West Palm Beach, Florida. Geplant sind unter anderem:

  • Aktualisierungen zur Produktstrategie
  • Live-Demonstrationen der neuen maritimen Sparte Blue Ops
  • Detaillierte Einblicke in Marktchancen im Verteidigungssektor

Die Veranstaltung könnte neue Impulse liefern, sollte das Management überzeugende Zukunftsperspektiven präsentieren. Bis dahin dürfte die Aktie in einer Konsolidierungsphase verbleiben, während sich das Momentum der Vorwochen normalisiert.

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