Während der Aktienkurs von PepsiCo zum Wochenstart weiter schwächelte, deutet sich im Derivatemarkt eine bemerkenswerte Divergenz an. Trotz des jüngsten Preisdrucks zeigen Marktdaten eine aggressive Positionierung von Anlegern, die auf steigende Kurse setzen. Ist der aktuelle Rücksetzer für institutionelle Investoren bereits eine Kaufgelegenheit?

Ungewöhnliche Optionsaktivität

Obwohl die Aktie zuletzt nachgab und auf Wochensicht rund 3 Prozent verlor, verzeichnete der Optionsmarkt eine signifikante Anomalie. Händler erwarben am Montag fast 70.000 Call-Optionen auf PepsiCo – ein massiver Anstieg von 112 Prozent gegenüber dem üblichen Tagesdurchschnitt.

Ein derartiger Nachfrageüberhang nach Kaufoptionen während einer Phase fallender Kurse wird von Marktbeobachtern oft als antizyklisches Signal gewertet. Es legt nahe, dass große Marktteilnehmer das aktuelle Kursniveau als übertrieben niedrig einschätzen und sich für eine baldige Erholung positionieren.

Radikaler Umbau im Hintergrund

Fundamental wird dieses Szenario durch tiefgreifende operative Veränderungen gestützt. Unter dem Einfluss des aktivistischen Investors Elliott Investment Management überprüft der Konzern derzeit seine Lieferketten in Nordamerika. Ziel ist es, durch verstärkte Automatisierung die Margen nachhaltig zu verbessern.

Parallel dazu führt PepsiCo eine Bereinigung seines Portfolios durch. Im Rahmen einer Strategie der "Addition durch Subtraktion" sollen rund 20 Prozent der Produktlinien gestrichen werden. Dieser Schritt zielt darauf ab, Komplexität zu reduzieren und Ressourcen auf die margenstarken Kernprodukte zu konzentrieren.

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Bewertung lockt Value-Investoren

Aus Bewertungssicht erscheint der Titel für langfristig orientierte Anleger attraktiv. Mit einem aktuellen Kurs von 140,04 US-Dollar notiert die Aktie unterhalb vieler Analystenschätzungen zum fairen Wert. Die Dividendenrendite von rund 4 Prozent bietet zudem eine solide Absicherung nach unten und zieht einkommensorientierte Investoren an.

Auch technisch befindet sich die Aktie in einer interessanten Zone. Der RSI (Relative Strength Index) liegt mit einem Wert von 35,3 im unteren Bereich, was auf eine nachlassende Verkaufsdynamik hindeutet. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief beträgt zwar noch knapp 28 Prozent, doch der jüngste Rücksetzer unter den 50-Tage-Durchschnitt könnte als Einstiegsfenster interpretiert werden.

Ausblick auf die Quartalszahlen

Der nächste entscheidende Impuls für den Aktienkurs wird am 3. Februar 2026 erwartet, wenn PepsiCo seine aktuellen Quartalszahlen vorlegt. Anleger werden dann genau prüfen, ob die eingeleiteten Effizienzmaßnahmen und die Portfoliobereinigung bereits erste positive Spuren in der Bilanz hinterlassen haben. Bis dahin dürfte der Bereich um 140 US-Dollar als wichtige Unterstützung dienen, auf die das "Smart Money" im Optionsmarkt offenbar vertraut.

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